Legehennentagung 2026 - erfolgreiche Veranstaltung mit großer Beteiligung
Die Legehennentagung 2026 des Landesverbands Bayerischer Geflügelwirtschaft (LVBGW) und des Tiergesundheitsdienstes Bayern (TGD) stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort anwesend, weitere verfolgten die Veranstaltung online.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Legehennenhaltung und die Frage, wie sich neue Erkenntnisse für die Praxis nutzbar machen lassen. Deutlich wurde dabei, dass Tiergesundheit heute weit über die reine Behandlung von Erkrankungen hinausgeht. Prävention, gezielte Impfprophylaxe und ein gutes Management greifen eng ineinander. Ein Beispiel dafür sind E.-coli-Infektionen und die Bedeutung gezielter Impfungen für Vorbeugung und Bestandsstabilisierung. Neue technische Möglichkeiten wie KI-gestützte Kamerasysteme eröffnen darüber hinaus zusätzliche Wege der Tierbeobachtung und Früherkennung.
Wie wichtig dieser ganzheitliche Blick ist, lässt sich auch an den Erfahrungen aus dem Schlachthennenprojekt Bayern sowie an den Beiträgen zu pathologischen Befunden und ihrer Relevanz für die Beurteilung von Gesundheitsproblemen im Bestand ablesen. Ergänzt wurde dieser Praxisbezug durch aktuelle Forschungsschwerpunkte zur Legehenne und Einblicke in die Aus-, Fort- und Weiterbildung in Kitzingen.
Auch organisatorische und strukturelle Entwicklungen der Branche fanden ihren Platz. Dazu gehörten aktuelle Informationen zur Eierdatenbank ebenso wie Einblicke in die Legehennenschlachtung am neuen Standort in Massing.
Die gute Beteiligung in Präsenz und online sowie die vielen Fragen und Gespräche unterstrichen das große Interesse an praxisnahen Informationen und fachlichem Austausch. Die Legehennentagung bot damit erneut einen guten Rahmen, um neue Erkenntnisse einzuordnen, Erfahrungen zu teilen und Anregungen für die tägliche Arbeit mitzunehmen.
