Tierwohl, Haltung & Fortpflanzung
Langlebige Milchkühe: Wirtschaftlichkeit und Tierwohl im Fokus. 2026. Die Milchviehhaltung strebt gesunde und robuste Kühe mit langer Nutzungsdauer und hoher Lebenstagsleistung an. Eine verlängerte Leistungsphase verbessert die Ökobilanz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung. Aktuelle Studien zeigen, dass Fleckviehkühe ihre höchste Milchleistung erst in der fünften Laktation erreichen, jedoch viele Tiere vorher den Betrieb verlassen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beim bayerischen Fleckvieh lag 2024 bei 3,4 Jahren – ein leichter Anstieg in den letzten 30 Jahren. Im Vergleich zu Nachbarländern wie Österreich und der Schweiz besteht jedoch noch Verbesserungspotenzial. Eine zu kurze Nutzungsdauer wird oft unterschätzt, da die Kosten für die Jungviehaufzucht und die wirtschaftlichen Verluste durch unfreiwillige Bestandsergänzungen nicht immer bekannt sind. Entscheidend für eine lange Nutzungsdauer sind optimale Aufzuchtbedingungen, tierfreundliche Haltungssysteme und ein gutes Herdenmanagement. Faktoren wie Fruchtbarkeit, Tiergesundheit und ein komfortabler Stall mit ausreichend Platz und Pflege spielen eine zentrale Rolle. Auch Weidegang und Kuhkomfortmaßnahmen tragen zum Wohlbefinden der Tiere bei. Ein bewusster Umgang mit der Problematik und gezielte Maßnahmen können helfen, die Nutzungsdauer zu verlängern und die Wirtschaftlichkeit sowie das Tierwohl zu verbessern. Autor: Dr. Ingrid Lorenz Quelle: BLW, Ausgabe 1, S. 25-26.
Kolostrum untersuchen, Qualität sichern. 2025. Nicht immer reicht das Kolostrum der Kuh für ein neugeborenes Kalb aus. Dieser Artikel erklärt, wann es sinnvoll ist, einen Kolostrumpool aufzubauen und was Landwirte dabei beachten müssen. Autor: Dr. Ingrid Lorenz Quelle: agrarheute Rind, Februar 2025, S. 14-15.
Nur ein Einzelfall? 2025. Wenn ein trächtiges Rind im Bestand verwirft, lohnt es sich auf jeden Fall, auf die Suche nach der Abortursache zu gehen, um Schlimmeres zu vermeiden. Als Ursache kommen eine ganze Reihe infektiöser oder nicht- infektiöser Faktoren in Frage. Am besten abzuklären ist dies durch die pathologische Untersuchung des abortierten Feten. Autor: Dr. Daniel Mehne Quelle: BLW, Ausgabe 35, S. 46-47.
Die Gefahr nach dem Kalben. 2021. Nicht immer ist Nachgeburtsverhalten auf den ersten Blick erkennbar, vor allem dann, wenn nur Teile der Plazenta in der Kuh bleiben. Für das Tier ist dies mit großem Risiko für akute und chronische Gebärmutterentzündungen verbunden. Autor: Dr. Patricia Steckeler Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 26/2021
Kuh und Kalb brauchen Schutz. 2021. Hitzebelastung im Stall trifft nicht nur die laktierenden Kühe. Besonders wenn die Trockensteher unter Stress leiden, kann das weitreichende negative Folgen für das Kalb und die komplette Aufzucht haben. Autor: Dr. Ingrid Lorenz Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 19/2021
Die Kuh zahlt's zurück. 2020. Eine Überbelegung im Stall birgt ein ernstzunehmendes und oft unterschätztes Gesundheitsrisiko für das Milchvieh. Die Tierzahl und das Fress-Liegeplatz-Verhältnis sollten aber auch aus wirtschaftlicher Sicht optimal abgestimmt sein. Autor: Dr. Stefan Paarmann Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 28/2020
Was tun bei Aborten? 2019. In jedem Rinderbestand kann es passieren, dass eine Kuh ihr Kalb vor dem physiologischen Ende der Tragzeit verliert. Dann ist guter Rat teuer. Der TGD hilft bei der Ursachenforschung und hat wichtige Punkte einmal für das zusammengefasst. Autor: Dr. Daniel Mehne Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 35/2019
Doch ein bisschen mehr? 2019. Die Länge der Zwischenkalbezeit entscheidet wesentlich über die Wirtschaftlichkeit einer Kuh. Doch es kann durchaus sinnvoll sein, dem Tier mehr Zeit zur Regeneration zu geben. Ein Experte erklärt die usammenhänge. Autor: Drs. Teo van Halsema Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 26/2019
Die größte Gefahr sind die Rinder selbst. 2018. Thema Biosicherheit: Auch an den Rinder- bzw. Milchviehhaltern wird die zunehmende Forderung, mehr für den Schutz des eigenen Bestandes zu tun, nicht vorbeigehen. Ein Gespräch mit dem Leiter des Tiergesundheitsdienstes Bayern Dr. Andreas Randt. Quelle: MilchPur 2/2018
Globalisierung und Klimaerwärmung: Warum Biosicherheit immer wichtiger wird. 2018 Das Thema Biosicherheit spielt bislang in der Rinderhaltung immer noch eine untergeordnete Rolle. Doch im Zuge von Globalisierung und Klimaerwärmung erhöht sich die Gefahr der Erregereinschleppung – Konzepte sind jetzt gefragt. Autor: Dr. Ingrid Lorenz Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 18/2018
Bestandsbetreuung erfordert eine andere Art der Kommunikation.2018. Der Arbeitsfokus der tierärztlichen Betriebsbesuche liegt klassischerweise primär in der Diagnostik und Behandlung kranker EInzeltiere oder routinemäßiger Maßnahmen der Reproduktionsmedizin. Dass der Tierarzt auch Hilfestellung bei der Krankheitsprophylaxe durch gezielte Beratung bieten kann, ist aber vielen Landwirten noch nicht bewusst. Wie lässt sich das ändern? Autor: Dr. Ulrike Sorge Quelle: Tierärztliche Beilage, Milchpraxis 1/2018
Unwissenheit zählt nicht - Schlachtung trächtiger Rinder keine Option. 2016. Die Schlachtung tragender Kühe wurde bis vor Kurzem als ein ausnahmsweise auftretender Einzelfall angesehen. In den letzten Jahren wurden mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zum Umfang der Schlachtung tragender Rinder in Deutschland und anderen EU-Ländern durchgeführt. Sie nennen unterschiedliche Zahlen. Autor: Dr. Andreas Randt Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (11. März 2016)
Hitzestress bei Rindern. 2016. Auch in unseren mitteleuropäischen Breitengraden sind in den Sommermonaten die Auswirkungen hoher Umgebungstemperaturen auf die Rinderhaltung von Bedeutung. Gerade der vergangene Sommer konnte das bestätigen. Die Anzahl von Tagen im Jahr, die für Kühe Hitzestress verursachen, ist in den letzten 35 Jahren in einigen Teilen Europas bereits gestiegen. Autor: Dr. Andreas Randt Quelle: Milchpur 2016 (Ausgabe 1)
Fruchtbarkeit - agieren statt reagieren. 2014. Die Fruchtbarkeit hat eine herausragende, wirtschaftliche Bedeutung für den Erfolg eines Milchviehbetriebes. Nur wenn eine Kuh jedes Jahr kalbt, sind Milchleistung und Nachzucht gewährleistet. Wie man Fruchtbarkeit optimal managt, finden Sie im folgenden Beitrag. Autor: Drs. Teo van Halsema Quelle: Allgäuer Bauernblatt (Ausgabe 29/2014)
Fruchtbarkeit als Beratungsfall. 2012. Die Fruchtbarkeit ist eine der Eigenschaften einer Milchviehherde, die für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend sein kann. Auch der TGD wird deshalb bei Bestandsproblemen zur Beratung hinzu gezogen. Autor: Dr. Andreas Randt Quelle: Milchpur 2012 (Ausgabe 1)
