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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Rinder - Merkblätter

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Bauanleitung für die "Bruce Fliegen Falle" (nur auf Englisch)

Datum: 2021   Autor: North Dakota State University

Hier finden Sie die Bauanleitung einer Bruce Fly Trap der North Dakota State University.

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Schonendes Veröden der Hornanlage beim Kalb

Datum: 2016   Autor: Rindergesundheitsdienst
Unfälle durch Hornstöße in den letzten 10 Jahren (LFBG Niederbayern / Oberpfalz und Schwaben)

Hornlose Rinder – sicheres Arbeiten –tierfreundliche Haltung

Hornlosigkeit hat in der modernen Rinderhaltung eine große Bedeutung. Tierfreundliche Laufställe bieten Färsen, Bullen und Kühen Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, sich artgerecht zu verhalten. Das bedeutet aber auch eine größere Verletzungsgefahr für die Bäuerinnen und Bauern. Ernste Verletzungen durch Hornstöße sind nicht selten und haben weitreichende Folgen.
Der Tiergesundheitsdienst befürwortet eine praktikable Methode des Veröden der Hornanlage bei jungen Kälbern, die weitgehend schmerz- und stressfrei durchgeführt werden kann.

Unfälle in der Rinderhaltung

Hornstöße von Kühen und Bullen verursachen die meisten Unfälle. Konsequente Kälberenthornung verringerte die Zahl der Arbeitsunfälle von über 300 (1991) auf unter 100 im Jahre 2011. Es werden vor allem der Kopf und die Brustregion verletzt. Alle zwei Jahre führt ein Unfall zum Verlust eines Auges. Alle 4 Jahre ist ein Unfall tödlich. Das sind die Zahlen der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft nur für die Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben! Anderswo ist die Gefährdung der Arbeitssicherheit sicherlich ähnlich hoch.

Zucht auf Hornlosigkeit hat Zukunft

Bayern fördert seit Jahren die Zucht auf natürliche Hornlosigkeit, um den Rindern die Enthornung zu ersparen. Trotz des erzielten, züchterischen Fortschritts, der durch die genomische Selektion beschleunigt wird, ist es noch ein weiter Weg für einen rasseweiten Erfolg. Ein massenweiser Einsatz der wenigen Merkmalsträger würde noch die Gefahr der Verbreitung unerwünschter Merkmale und der Inzuchtdepression bedeuten. Das muss bei allem züchterischen Engagement beachtet werden.

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Kälbergesundheit

Datum: 08.12.2016   Autor: Dr. I. Lorenz

Die meisten Krankheiten, die zu Kälberverlusten führen, sind infektiöser Natur. Allerdings handelt es sich bei den beiden verlustreichsten Kälberkrankheiten (Kälberdurchfall und Rindergrippe) um klassische Faktorenerkrankungen. Das heisst, dass auch nicht-infektiöse Faktoren bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen. Maßnahmen zur Vermeidung dieser Krankheiten sind solche, die die Abwehr des Kalbes stärken oder aber den Keimdruck in der Umwelt des Kalbes vermindern. Die folgenden Merkblätter beschreiben die häufigsten Kälberkrankheiten und wie sie verhindert werden können.

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