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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Bienen - Merkblätter

Aufhebung der Limitierung von geförderten Analysen

Datum: 11.08.2020   Autor: A. Schierling

Der Bienengesundheitsdienst des TGD Bayern e.V. bietet der bayerischen Imkerschaft u.a. Rückstands- und Qualitätsanalysen in Honig, Pollen und Bienenwachs an. Die Analysen in Honig und Pollen sind durch Fördermittel bezuschusst (Eigenanteil fällig), die Analysen in Bienenwachs sind vollständig gefördert (kein Eigenanteil). Die geförderten Analysen in Honig und Pollen sind auf drei, die in Bienenwachs auf eine Analyse pro ImkerIn und Jahr limitiert.
Die Honigernten fielen in Bayern vielerorts sehr gering aus, weshalb bislang deutlich weniger Honige eingesandt wurden als erwartet. Da noch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, werden die genannten Limits bis auf Weiteres aufgehoben.

Bitte beachten Sie bei einer Probeneinsendung die Informationen auf unseren Merkblättern. Diese haben - mit Ausnahme der Angaben zu den genannten Limitierungen der Probenanzahl - nach wie vor Gültigkeit.

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Merkblätter zu Laboruntersuchungen beim BGD

Datum: 01.01.2018   Autor: A. Schierling

Die Aussagekraft von Befunden und Prüfberichten aus Untersuchungen des BGD hängt stark von der Qualität und Verwendbarkeit der eingesendeten Probe ab. Je nach Analysemethode wird eine unterschiedliche Menge an Ausgangsmaterial (Anzahl an Bienen, Masse an Wachs zur Analyse etc.) benötigt. Darüber hinaus müssen manche Probenmaterialien bis zu Analyse gekühlt oder besonders verpackt versendet werden. Um Probennahme, Verpackung und Versand optimal gestalten zu können, informieren Sie sich bitte vor der Einsendung in den zur Verfügung gestellten Merkblättern.
Weiterführende Informationen, Beschreibungen typischer Symptome sowie empfohlene Gegenmaßnahmen bei gängigen Bienenkrankheiten finden Sie im Menüpunkt Wichtige Erkrankungen der Honigbiene.

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Untersuchungsantrag BGD

Datum: 01.01.2018   Autor: A. Schierling

Bitte legen Sie Ihrer Einsendung stets einen aktuellen Untersuchungsantrag bei und unterschreiben Sie diesen. Mit Ihrer Unterschrift akzeptieren Sie die abgedruckten Datenschutzbestimmungen des TGD Bayern e.V. Da im Mai 2018 die neue EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist, dürfen wir leider keine Aufträge ohne die ausdrückliche Zustimmung (Unterschrift) des Auftraggebers zu unseren Datenschutzbestimmungen mehr durchführen.
Auf dem Antrag finden Sie das gesamte Leistungsspektrum des BGD. Auch Rückstandsanalysen, die im Leistungskatalog des TGD nicht gelistet sind, können durchgeführt werden (s. Untersuchungsantrag). Weitere Analysen sind auf Anfrage möglich.

Formular: Untersuchungsantrag Bienen

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Gesetzlich geregelte Spezialfälle: Bienenseuchen

Datum: 22.07.2016   Autor: A. Schierling

Bienenseuchen (Amerikanische Faulbrut, Befall durch den Kleinen Beutenkäfer oder die Tropilaelaps-Milbe)

Besteht der Verdacht auf den Ausbruch einer Bienenseuche im Sinne der Bienenseuchenverordnung, muss die Krankheit unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt (Landratsamt oder Stadtverwaltung) angezeigt werden.
Die Untersuchungen am Bienenstand erfolgen dann direkt durch den Amtstierarzt oder eine von ihm beauftragte Person. Hierbei werden in der Regel die ehrenamtlichen Bienensachverständigen (BSV) der Verbände hinzugezogen. Die Laboruntersuchung dieser amtlichen Proben erfolgt beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim.
Informationen zu den anzeigepflichtigen Bienenseuchen finden Sie im Beitrag Bienenkrankheiten.

Weitere Informationen:

  • Informationen zur Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut und weiterer Bienenseuchen (Kleiner Beutenkäfer, Tropilaelaps-Milbe) des Friedrich Löffler-Instituts: Bienenkrankheiten FLI

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Gesetzlich geregelte Spezialfälle: Bienenvergiftung

Datum: 22.07.2016   Autor: A. Schierling

Besonderheiten bei Bienenvergiftungen (Bienenschutzverordnung)

Bienenvergiftungen können beim BGD nicht untersucht werden. Besteht der Verdacht auf eine Bienenvergiftung durch Pflanzenschutzmittel oder Frevel, muss der Untersuchungsauftrag direkt an die Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen (UBieV) des Instituts für Bienenschutz am Julius Kühn-Institut in Braunschweig gerichtet werden. Im Verdachtsfall sollten die Untersuchungen am Bienenstand sowie die Probenziehung unter Zeugen erfolgen.
Zur Analyse von Bienenvergiftungen müssen mindestens 1000 Bienen (ca. 100 g), falls vorhanden mindestens 100 g eventuell besprühten Pflanzenmaterials sowie ein ausgefüllter Untersuchungsantrag des JKI eingesandt werden. Bitte halten Sie sich exakt an die Vorgaben des JKI, um eine aussagekräftige Analyse zu ermöglichen (s.u.).

Neueren Studien zufolge (Schott et al. 2017, Scientific Reports 7, 6288) werden vor allem Neonicotinoide in Bienen rasch abgebaut, und sind dann im Labor des JKI ggf. nicht mehr nachweisbar. Es ist deshalb empfehlenswert die toten/geschädigten Bienen unmittelbar nach deren Auffinden über Nacht in die Tiefkühltruhe zu legen, um eventuell noch vorhandene, Wirkstoff-abbauende Stoffwechselprozesse in den Bienen zu stoppen. Grundsätzlich sollten die gesammelten Bienen immer bis zum Versand an das JKI tiefgekühlt gelagert werden.

Weitere Informationen:


Informationen zu Vergiftungserscheinungen finden Sie auch im Beitrag Bienenkrankheiten.

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