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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Bienen - Fachbeiträge

Auf dieser Seite werden fachliche Beiträge der TGD - Mitarbeiter - Fachbereich Bienengesundheitsdienst - bereitgestellt. Fachbeiträge zur Tiergesundheit bei Honigbienen als auch zu Fragen der Diagnostik und Lebensmittelsicherheit werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.


Jahres- und Abschlussberichte des BGD

Datum: 28.06.2021   Autor: A. Schierling

Aus den Ergebnissen der Analysen des BGD lassen sich mitunter Trends und Entwicklungen ableiten, die für die Imkernden Bayerns von Bedeutung sein können. In diesem Beitrag werden Ergebnisse des BGD in Form von Jahres- bzw. Abschlussberichte zum Download zur Verfügung gestellt.

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Rückstandsbelastung bayerischer Propolis

Datum: 01.07.2021   Autor: A. Schierling

Propolis, das natürliche Kittharz der Honigbienen, gilt als antimikrobiell aktiv und wird in Form von Salben, Tinkturen etc. in der Tier- sowie der Humanmedizin eingesetzt. Zwar ist ein Inverkehrbringen durch Imkernde hergestellter Propolis-Präparate nicht mit geltendem Arzneimittelrecht vereinbar, für den Eigenbedarf jedoch ist deren Produktion durchaus legitim.
Aus vorherigen Studien ist bekannt, dass Propolis mitunter intensiv rückstandsbelastet sein kann. Um zu ermitteln in wie weit dies auch auf bayerische Propolis zutrifft, wurden im Bienengesundheitsdienst Propolis-Proben aus heimischer Produktion rückstandsanalytisch untersucht.

Die Ergebnisse der Analysen sind im folgenden Artikel zusammengefasst: Rückstandsbelastung bayerischer Propolis

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Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol zur Varroa-Bekämpfung

Datum: 25.03.2020   Autor: A. Schierling

Vor allem beim Einsatz fettlöslicher Wirkstoffe zur Varroa-Bekämpfung kommt es häufig zur Rückstandsbildung und im ungünstigsten Fall zu Wirkstoff-Übergängen in den Honig. Sind die Wirkstoffe einmal in das Wachs gelangt, lassen sie sich mit wirtschaftlichen Mitteln kaum mehr entfernen. Eine Ausnahme stellt hierbei das Varroazid Thymol dar.
Thymol ist ein wirksames und Bienen-schondes Varroazid, das allerdings auch schnell zu Rückstandsproblemen führen kann. Um eine Verunreinigung des Honigs über Thymol-belastete Mittelwände zu Vermeiden, ist durchdachtes Wachs- und Wabenmanagement erforderlich.
Informationen zu Wachsmanagement und Rückstandsvermeidung nach Thymol-Einsatz sind im folgenden Merkblatt zusammengefasst: Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol

Weitere Informationen zu Rückständen in Bienenwachs und weiteren Bienenprodukten sind im Themenkomplex Rückstände: Belastungen von Bienenvölkern und –produkten zusammengefasst.

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Rückstandsbelastungen in bayerischem Blütenpollen

Datum: 03.03.2020   Autor: A. Schierling

Blütenpollen wird dem Verbraucher als gesundes Nahrungsergänzungsmittel, zum Teil sogar als Heilmittel mit vielfachem Nutzen angeboten. Wenn auch von Bienen gesammelter Pollen die Ernährung eventuell sinnvoll ergänzen kann, existieren bislang kaum Nachweise einer gesundheitsfördernden Wirkung. Jegliche positiven Effekte müssen aber Blütenpollen abgesprochen werden, der Wirkstoff-Rückstände in potentiell gesundheitsschädlichen Mengen enthält.
Um mögliche Risiken durch Kontaminanten in bayerischem Blütenpollen ermitteln zu können, wurden Pollenproben in Zusammenarbeit mit dem IBI Veitshöchheim analytisch zu Pflanzenschutzmitteln, Varroaziden und weiteren Wirkstoffen aus dem Umfeld der Imkerei sowie Pyrrolizidinalkaloiden untersucht. Die Ergebnisse der Analysen stehen in Form eines Projektberichts als Download zur Verfügung.
Weiterhin wird ein Foliensatz zum Thema im pdf-Format bereitgestellt. Dieser darf gerne zur Information von Imkerinnen und Imkern auf Vereins- oder Schulungsveranstaltungen etc. eingesetzt werden.

Projektbericht: Rückstandsbelastungen in bayerischem Blütenpollen

Foliensatz: Kontaminanten in Blütenpollen

Vom Bienengesundheitsdienst zur Verfügung gestellte Foliensätze und Schulungsunterlagen dürfen ausschließlich für nicht kommerzielle Zwecke eingesetzt werden. Bei einer auszugsweisen Verwendung ist die Quelle der Daten anzugeben. Änderungen an den Unterlagen dürfen nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Bienengesundheitsdienst vorgenommen werden.

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Neue Bedrohungen für unsere Bienen

Datum: 08.06.2018   Autor: A. Schierling

Mit dem Kleinen Beutenkäfer Aethina tumida und der Asiatischen Hornisse Vespa velutina sind zwei neue, invasive Bienen-Schädlinge in Europa angekommen, die auch unseren Bienenvölkern in Zukunft beträchtliche Probleme bereiten könnten. Die Verbreitung des Kleinen Beutenkäfers in Europa beschränkt sich glücklicherweise noch auf den Süden Italiens. Die Asiatische Hornisse hingegen ist bereits in Deutschland angekommen und wird sich wohl weiter ausbreiten.
Im gemeinsam durch den BGD und das Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) in Veitshöchheim verfassten Artikel "Neue Gefahren für die Bienen" werden die Asiatische Hornisse und der Kleine Beutenkäfer beschrieben und deren Schadpotential für Bienenvölker dargestellt. Der Artikel ist im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt (Ausgabe 22/2018, S. 42) erschienen.

Eine frei zugängliche Online-Version des Artikels ist unter folgendem Link zu erreichen Neue Gefahren für die Bienen.

Weitere Informationen zum Kleinen Beutenkäfer und der Asiatischen Hornisse (Bestimmung, Bekämpfung etc.) sind im Downloadbereich (rechts unten) des Nationalen Referenzlabors für Bienenkrankheiten (Friedrich Löffler-Institut) sowie den Seiten des IBI (Asiatische Hornisse, Kleiner Beutenkäfer) zu finden.

Eine Beschreibung des im Artikel erwähnten Monitoring-Projekts "BeeWarned" des IBI ist hier einsehbar: Projekt BeeWarned

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Vergleich der Schadstoffbelastungen von "Stadt- und Landbienen"

Datum: 24.05.2018   Autor: A. Schierling

Bienenvölker sind in Stadtgebieten anderen Schadstoffbelastungen ausgesetzt als in ländlichen Regionen. Stellt man theoretische Überlegungen an, so könnte man vermuten, dass in Stadtgebieten ein großflächiger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht stattfindet und deshalb weniger entsprechende Belastungen auf Bienenvölker einwirken. In ländlichen Regionen hingegen sollten weniger schädliche Einflüsse durch Schwermetalle und Rückstände aus Industrie- und Verbrennungsprozessen o.ä. zu finden sein. In einer Studie des Bienengesundheitsdienstes im Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. wurden Bienenbrotproben aus "Stadt- und Land-Bienenvölkern" rückstandsanalytisch untersucht und die oben beschriebenen Theorien auf den Prüfstand gestellt.

Die Ergebnisse der Vergleichsstudie des BGD sind im Artikel "Belastung in Stadt und Land" zusammengefasst. Der Artikel ist in der Ausgabe 3/2018 (Seite 55) des Deutschen Bienen-Journals erschienen und kann hier als PDF herunter geladen werden:

Artikel: Belastung in Stadt und Land, Deutsches Bienen-Journal 3/2018, S. 55

Zusätzliche Grafiken stehen unter der Rubrik "Fachberichte" auf der Homepage des Deutschen Bienen-Journals zur Verfügung:

Grafiken: Stadt und Land: Bienen erleben Belastungen

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Ältere Beiträge

Datum: 14.04.2020   Autor: A. Schierling

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