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Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

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Im Artikelarchiv finden sich ältere Nachrichten und Artikel zur Information bzw. zum Nachschlagen.

Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals in Tschechien nachgewiesen!

Datum: 10.07.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

In der letzten Juni-Woche wurde bekannt, dass in der Region um Zlίn, ca. 300 km südöstlich von Prag, mehrere Fälle von ASP bei Wildschweinen aufgetreten sind. Mittlerweile wurden die Fallzahlen laut WAHIS Interface-Plattform der OIE auf 10 hochgesetzt. Das Virus wurde bei bereits verendeten Tieren nachgewiesen. Damit ist der Erreger maximal 300 km Luftlinie von der deutschen sowie nur noch 80 km von der österreichischen Grenze entfernt. Im sogenannten „Weinviertel“ nördlich von Wien wurde vom Gesundheitsministerium daher ein „gefährdetes Gebiet“ eingerichtet, bei dem vor allem Freilandhaltungen Einschränkungen unterworfen sind.

Unklar ist bislang die Ansteckungsquelle der Tiere. Der geographisch nächstgelegene dokumentierte Ausbruch liegt ca. 400 km entfernt in der Ukraine. Nach Angaben des FLI betrug die durchschnittliche Wandergeschwindigkeit des Virus in der EU bis dato nur etwa 1 km pro Monat. Größere Distanzen werden nur dann in kurzer Zeit überwunden, wenn kontaminiertes Material von motorisierten Personen transportiert wird.

Mit den ersten Meldungen von Ausbrüchen der ASP bei Wildschweinen im Spätwinter und Frühjahr 2014 entlang der weißrussischen Grenze Polens und Litauens setzte die berechtigte Besorgnis ein, dass sich die ASP über Wildschweine und dem internationalen Transitverkehr wie ein Lauffeuer innerhalb der EU verbreiten könnte. Es ist eher Glück, dass dies bislang ausgeblieben ist. Seither hat es sehr viele Ausbrüche im Baltikum gegeben (bis Ende Februar 2016 weit über 2000), und dabei war nicht nur die Wildschweinepopulation involviert, sondern auch zahlreiche Hausschweinehaltungen. In Litauen war u.a. auch eine Großanlage mit 20000 Tieren betroffen. Konnten die Ausbrüche bei Hausschweinen unter Anwendung der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen bislang problemlos getilgt werden, so gestaltet sich die Seuchenbekämpfung bei Wildschweinen als ausgesprochen schwierig.
Zwischenzeitlich hatte sich das Seuchengeschehen aber auch in Polen erkennbar von der östlichen Landesgrenze in die Landesmitte verlagert. Bis Anfang September 2016 wurden hier 17 neue Fälle bei Hausschweinehaltungen registriert, die wohl allesamt auf illegalen Handel mit Absetzferkeln zurückzuführen sind. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die in Osteuropa zur Selbstversorgung üblichen zahllosen Hinterhof-Haltungen von Hausschweinen und der durch politische Unruhen bedingten Untätigkeit der Nachbarländer Weißrussland und der Ukraine. In Polen werden den Kleinstbetrieben mittlerweile Abschlachtprämien bezahlt, um die Infektionsketten nachhaltiger zu unterbinden. Ansonsten werden in den betroffenen Gebieten die einschlägigen Vorgaben des Gemeinschaftsrechts zur Bekämpfung der ASP bei Haus- und Wildschweinen umgesetzt und die Restriktionsgebiete der aktuellen epidemiologischen Lage angepasst. Die Verbesserung der Biosicherheit in Schweinebeständen ist das erklärte Ziel aller betroffenen Länder.


Der Erreger
Die Symptome einer Infektion mit ASP sind von denen der Klassischen bzw. Europäischen Schweinepest (KSP bzw. ESP) nicht zu unterscheiden, obwohl es ganz verschiedene Viren sind. Daher ist der für akute KSP-Ausbrüche in Europa vorgesehene Impfstoff gegen die ASP auch völlig unwirksam. Aufgrund der komplexen Struktureigenschaften des ASP-Virus ist es bislang nicht gelungen, eine wirksame Vakzine gegen diesen Erreger herzustellen.
Das Virus ist durch eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen gekennzeichnet. Weder Sonnenlicht noch Fäulnisprozesse führen zu einer sicheren Inaktivierung, daher können Überreste von Fallwild auch noch nach Monaten infektionsfähiges Erregermaterial enthalten. Gleiches gilt für Blut, Fleisch und Rohwurst wie Salami. In Gefrierfleisch können vermehrungsfähige Viren sogar über Jahre persistieren. Erst das Erhitzen von Fleischprodukten auf Kerntemperaturen von bis zu 70°C tötet das Virus sicher ab. Bei der Desinfektion ist zu beachten, dass der Erreger im pH-Bereich von 3,0-13,4 stabil ist, sodass auf Säuren ohne Eiweißfehler zurückgegriffen werden muss (z.B. Ameisen- oder Peressigsäure).
Das ASP-Virus befällt nur Schweine, andere Haustiere und der Mensch sind nicht gefährdet. Als natürliches Reservoir gelten afrikanische Warzenschweine, die i.d.R. keinerlei Krankheitssymptomatik zeigen. Als Besonderheit ist die Übertragung des Erregers durch bestimmte Zeckenarten der Gattung Ornithodorus als Zwischenwirte zu erwähnen. Diese Verbreitungsart ist für einige Regionen Afrikas und die iberische Halbinsel belegt. Das ASP-Virus wird beim Akt des Blutsaugens aufgenommen und abgegeben. Da Zecken Hungerkünstler sind, kann lebendes Virus noch nach 5 Jahren Persistenz in der Zecke weitergegeben werden.


Die Erkrankung
Ansteckungsgefährdet sind Schweine aller Altersgruppen. Die Infektion erfolgt meist oral über direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder infektiösem Material. Ist der Erreger während der Virämie im Blut eines erkrankten Tieres, kann die Übertragung auch durch die blutsaugenden Zecken, aber z.B. auch durch Kanülen während einer Injektion auf ein gesundes Schwein erfolgen.
Infizierte Tiere zeigen nach ein paar Tagen sehr hohes Fieber (bis 42°C), Mattigkeit und Fressunlust, tragende Sauen können abortieren. Die äußere Haut und die Schleimhäute sowie die inneren Organe können Blutunterlaufen sein. Der Tod tritt meist binnen 14 Tagen ein, es kann aber auch zum perakuten Versterben kommen. Die Tiere bilden keinen Schutz gegen den Erreger über neutralisierende Antikörper aus.
Beobachtungen infizierter Hausschweinebestände in Lettland deuten auf eine relativ geringe Kontagiosität der ASP im Vergleich zu anderen Tierseuchen hin. Aufgrund der Möglichkeit der Aerosolübertragungen bei KSP und MKS durchseuchen zusammen gehaltene Tiere in einem Stall normalerweise sehr schnell. In Lettland kam es aber unter 28 ASP-Primärausbrüchen nur zu 4 Sekundärausbrüchen, d.h. der Übertragung des Virus aus einem erkrankten Betrieb durch Tierverkehr auf einen gesunden. Offenbar wird ASP erst dann hochansteckend, wenn Blut als Matrix vorhanden ist. In einem infizierten Bestand können Tiere sehr lange klinisch gesund bleiben, wenn sie keinen direkten Kontakt zum Blut erkrankter oder verendeter Tiere hatten. Auch wenn die Erkrankungsrate (Mortalität) somit relativ niedrig anzusetzen ist, ist die Sterblichkeit (Letalität) bei ASP sehr hoch, da praktisch jedes Tier an den Folgen der Infektion stirbt.


Folgen für die Bekämpfung
Die üblichen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen, bestehend aus Standstill, Keulung seuchen- und ansteckungsverdächtiger Betriebe sowie Restriktionszonen, haben ihre Effizienz bewiesen, was die ASP-Bekämpfung bei Hausschweinen angeht.
Das eigentliche Problem stellen die als Erregerreservoir dienenden Wildschweine dar. In Polen wurde eine deutliche Korrelation zwischen dem regionalen Auftreten der Seuche und der lokalen Wildschweinedichte festgestellt. Dort, wo viele Wildschweine sind, ist natürlich das Infektionsrisiko untereinander sehr hoch einzuschätzen. Da die Kadaver sehr lange infektiös bleiben, haben die Aasfresser vermutlich auch genügend Zeit, um sich anzustecken. In Polen und im Baltikum hat sich zudem eine Kumulation von Ausbrüchen bei Hausschweinen gezeigt, wenn parallel in der Umgebung bereits infizierte Wildschweine gefunden worden waren.
Das Seuchengeschehen im Nordosten Europas unterstreicht die Wichtigkeit einer guten Biosicherheit für Hausschweinehaltungen. Der Schutz der gesamten Anlage inklusive der Futterlager vor dem Betreten durch Wildschweine sollte das primäre Ziel sein, genau wie eine strikte Trennung der Schwarz-Weiß-Bereiche durch Schuh- und Kleidungswechsel. Jagende Landwirte oder Waldbesitzer sollten immer an die Möglichkeit denken, dass sie draußen auch unbewusst Kontakt zu infektiösem Schweiß oder Fallwild haben könnten. Somit sollten alle Jagd- oder Arbeitsutensilien vom Schweinebestand ferngehalten und Aufbrüche, entgegen sonstiger Gewohnheiten, unschädlich entsorgt werden.
Seit den ersten Ausbrüchen 2014 informieren BMEL und FLI regelmäßig entlang der östlichen Landesgrenze mittels mehrsprachiger Plakate alle Reisenden über die Risiken der Einschleppung von ASP. Zudem gab es Schulungen für Vieh- und Fleischtransporteure zur Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge sowie Appelle an die Saisonarbeiter, Speisereste ordnungsgemäß zu entsorgen. Diese Maßnahmen müssen dringend weiter geführt werden, denn am Beispiel der Seuchenentwicklung in Polen ist erkennbar, wie schnell der Erreger aus dem Überwachungsgebiet hinausschlüpfen kann.
Das BMEL strebt außerdem den Aufbau eines Monitorings zur Früherkennung der ASP bei Wildschweinen an (Schweinepest-Monitoring-Verordnung), in dessen Rahmen verendete Wildschweine oder klinisch bzw. pathologisch-anatomisch auffällige Tiere auf ASP und KSP beprobt werden sollen.

Dr. Anja Rostalski
Fachabteilung Schweinegesundheitsdienst
TGD Bayern e.V.



Mehr Informationen finden Sie auch in unserem Flyer

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Wiederauftreten von Schmallenberg-Virus bedingten Missbildungen bei Kälbern in Bayern 2016

Datum: 16.12.2016   Autor: Dr. I. Lorenz

Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war.
Article in English

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Blauzungenkrankheit BTV 4 in Venetien nähert sich Bayern

Datum: 22.11.2016   Autor: Dr. U. Domes, Dr. A. Randt

Das Blauzungenvirus vom Serotyp 4 hat sich in den vergangenen Jahren über die Balkanländer bis nach Österreich ausgebreitet. Entgegen der Erwartungen der Experten wurden 2016 keine Neuausbrüche in der Region Österreich mehr gemeldet. In den letzten Wochen sind aktuell in der Region Venetien in Norditalien völlig neue Fälle von BTV 4 Infektionen aufgetreten. Eine Ausbreitung des Virus nach Norden stellt ein erhöhtes Risiko für das Bundesland Tirol in Österreich und die angrenzenden Gebiete in Bayern und Baden – Württemberg dar.

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Klassische Geflügelpest: Information für Bayerische Geflügelhalter

Datum: 16.11.2016   Autor: Dr. H. Salisch

Am 12.11.2016 wurde in einem Geflügelzuchtbetrieb in Schleswig Holstein mit 30.000 Hennenplätzen eine Infektion mit H5N8-Virus festgestellt (Grumby). Die Tiere wurden am 13.-14.11.2016 getötet, um eine Ausbreitung der Tierseuche mit hochpathogenem aviärem Influenzavirus (HPAIV) zu verhindern. Zuvor wurde das Virus ab Ende Oktober bei Zugvögeln in der Küstenregion und später in mehreren Kleinbeständen und bei Wassergeflügel am Bodensee gefunden. Das Geflügel dieser Kleinbestände wurde ebenfalls tierschutzgerecht getötet. Zahlreiche Kreise in den Norddeutschen Bundesländern und in der Bodensee-Region haben umgehend zur Vermeidung einer Übertragung des Virus auf Wirtschaftsgeflügel Aufstallungsgebote (Stallpflicht) erlassen. Es gibt inzwischen Virusfunde bei tot am Starnberger See und Chiemsee gefundenem Wassergeflügel. Mit zahlreichen weiteren Nachweisen bei gefundenen Wildvögeln mit den entsprechenden regionalen Konsequenzen für Nutzgeflügel in Sperrbereichen und Beobachtungszonen ist bis zum Ende der kalten Monate zu rechnen.

Eine Gefahr für Verbraucher durch Geflügelfleisch oder Eier ist nicht gegeben, und über eine Übertragung dieses Subtyps auf Menschen ist aktuell nichts bekannt (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR).

Gefährdet sind vor allem Hühner und Puten. Ziel muss es daher sein wie in den letzten Jahren auch die Verschleppung des Erregers in Wirtschaftsgeflügelbestände zu verhindern. Tagesaktuelle Informationen zum Seuchengeschehen sind auf den Internetseiten des Nationalen Referenzzentrum auf der Insel Riems, des bayerischen Umweltministeriums und der Geflügelverbände zu finden. Hier wird auch auf häufig gestellte Fragen zu dem Thema Geflügelpest eingegangen.

https://fli.de/­de/­aktuelles/­tierseuchengeschehen

http://www.bfr.bund.de/­de/­start.html

http://www.stmuv.bayern.de/­themen/­tiergesundheit_tierschutz

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Lumpy Skin Disease (LSD) – Die nächste Gefahr für Bayerns Rinder?

Datum: 05.08.2016   Autor: Dr. I. Lorenz

Die Lumpy Skin Disease ist eine Viruserkrankung der Rinder, die traditionell im Süden Afrikas vorkommt. Die Krankheit hat sich in den letzten fünf Jahren sehr effizient durch den Mittleren Osten bis nach Südosteuropa und Russland ausgebreitet. Kontrollmaßnahmen in den betroffenen Ländern sind bislang unterschiedlich erfolgreich.

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Das Wie, Wo, Was der Blauzungenimpfung

Datum: 27.06.2016   Autor: Dr. U. Domes

Im Jahr 2006 trat erstmals in Mitteleuropa die Blauzungenkrankheit bei Rindern und kleinen Wiederkäuern auf. In Deutschland konnte die Seuche auf Grund der schnellen Einführung der verpflichtenden Impfung in den Jahren 2007 und 2008 gestoppt werden. Seit dem November 2009 wurde kein Virus mehr nachgewiesen, deshalb gilt Deutschland ab dem 15.02.2012 als frei von BTV. Eine vorbeugende Impfung war somit untersagt.

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Erneutes Auftreten von Blauzunge in Frankreich und Südosteuropa - eine Bedrohung für Bayerns Tiere?

Datum: 02.01.2016   Autor: Dr. U. Domes

Die Blauzungenkrankheit, welche in den Jahren 2006 bis 2009 in Deutschland grassierte (hier Serotyp BTV 8), war für viele Tierhalter eine schlimme Erfahrung und alle waren erleichtert, als Deutschland sich im Jahr 2012 wieder frei von Blauzungenkrankheit erklärte. Doch seit April 2014 tritt ein neuer Serotyp (BTV 4) der Blauzungenkrankheit bei Schafen, Ziegen und Rindern in Griechenland auf. Dieser breitet sich schnell nach Nordwesten aus und hat inzwischen Kroatien und Ungarn erreicht. Seit dem 11. September 2015 ist auch der Serotyp BTV 8 wieder in Frankreich aufgetreten (Abb. 1, 2).

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PED in Bayern angekommen!

Datum: 2015   Autor: Dr. Ch. Melzig

Was ist PED?

  • „Epizootische Virusdiarrhoe des Schweines“: eine hochansteckende virusbedingte Durchfallerkrankung beim Schwein.
  • Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Symptome nur 36 Stunden, volles Krankheitsbild nach ca. 4-5 Tagen.
  • Krankheitssymptome in Asien und Amerika: hochakutes Krankheitsgeschehen bei allen Alters- und Nutzungsgruppen; zunächst Erbrechen bei ca. 50% der Tiere, gefolgt von massivem, wässrigem Durchfall. Hohe Verluste (bis 100%) bei Saugferkeln. Die Sterblichkeit sinkt mit zunehmendem Alter, aber ökonomische Verluste durch Fruchtbarkeitsstörungen sowie verminderte Zunahmen und Kümmern überlebender Aufzucht-und Mastschweine.
  • Stabilisierung der Klinik nach etwa 6 Wochen.
  • Problem: keine anhaltende Bestandsimmunität, erneutes Auftreten im Bestand nach 2-4 Monaten ist möglich!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt

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Schutzmaßnahmen gegen die Klassische Geflügelpest (“Vogelgrippe”)

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Holger Salisch

Seit Anfang November 2014 ist es in Deutschland und Holland zu Ausbrüchen der Infuenza A mit der als besonders gefährlich eingestuften asiatischen Variante H5N8 bei Puten, Legehennen und Mastelterntieren gekommen. Zudem wurde dieser Virustyp in einer auf Rügen geschossenen wildlebenden Krickente gefunden. Krickenten leben in Sibirien und ziehen nach Europa und Asien. In England wurde im November H5N1 und H7N9 bei Zuchtenten nachgewiesen. Wie in den vergangenen Risikojahren 1999, 2003 und 2006 ist mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen, zumal wir erst am Beginn der kalten Jahreszeit stehen. Die Infektion wandert durch Zugvögel und mangelnde Vorsicht beim Tier- und Lebensmittelhandel. Infektionen können auch durch Kontakt mit gebrauchter kontaminierter Einstreu, anderen kontaminierten Materialien und durch Menschen oder tierische Überträger ausgelöst werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt

Schutz-Vogelgrippe24112014.pdf 

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Afrikanische Schweinepest erstmals im Norden Europas festgestellt

Datum: 24.02.2014   Autor: A. Rostalski, Randt A.

EU-Außengrenzen sind für Wildschweine offenbar kein Hindernis. Anfang Februar 2014 wurde die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen (ASP) in Litauen amtlich festgestellt, seit dem 18.Februar gibt es den ersten bestätigten Fall in Polen, grenznah zu Weißrussland.



Anzeichen

Infizierte Schweine zeigen ein gestörtes Allgemeinbefinden mit hohem Fieber, Teilnahmslosigkeit. Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit sowie bläuliche Verfärbungen an Gliedmaßen und Ohrspitzen. Vereinzelt werden auch wässriger oder blutiger Durchfall und Atemwegssymptome beobachtet. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100%. Im Gegensatz zur Klassischen Schweinepest tritt die ASP schon wenige Tage nach der Einschleppung in Erscheinung und breitet sich rasch im gesamten Bestand aus.

Übertragung

Die Ansteckung erfolgt vor allem über direkten und indirekten Kontakt mit infizierten Schweinen, wobei insbesondere Blut oder bluthaltige Ausscheidungen eine wichtige Rolle spielen (Tierkadaver, Schlachtabfälle!). Das Virus der ASP befällt nur Schweine und ist für den Menschen ungefährlich. Ein besonderes Risiko für die Verschleppung innerhalb der EU sind aus Osteuropa kommende Ferntransporter und Kontrolllücken im Handel mit Lebensmitteln oder bei der Entsorgung von Speiseabfällen an Häfen, Flughäfen und Umschlagplätzen.

Seuchenprävention

Schweinehaltern wird dringend geraten, besonders sorgfältig auf betriebliche Biosicherheit zu achten (Schwarz-Weiß-Konzept) und den Hofbereich inklusive der Futterlager wildschweinesicher zu machen. Bei fieberhaften Bestandserkrankungen und gehäuften Todesfällen ist sofort der Hoftierarzt hinzuzuziehen, der im Verdachtsfall das zuständige Veterinäramt einschalten wird. Das Auffinden verendeter Wildschweine ist sofort dem Kreisveterinäramt zu melden, bevor irgendeine Aktion erfolgt.

Ein einziger Seuchenfall in einem Nutzschweinebestand in Deutschland oder einem anderen EU-Land hätte katastrophale Folgen für Schweinehalter und die gesamte Kette der Schweinefleischerzeugung.

Der TGD Bayern e.V. bietet hier einen Leitfaden zur Seuchenprävention.

flyer_schweinepest_2012.pdf 

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Immer wieder Durchfall

Datum: 30.08.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Auslöser für Kälberdurchfall gibt es viele, doch nur wer die Ursachen und die Erreger genau kennt, die dahinter stecken, kann sinnvolle und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein Beitrag über Ursachen und Vermeidung von Kälberdurchfall findet sich in Fleckvieh 3/2018

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Die Gefahr lauert meist im Futter

Datum: 07.08.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Das durch das Bakterium Clostridium botulinum gebildete Gift (Botulinumtoxin) ist eines der stärksten natürlich vorkommende Gifte weltweit.Ein Ausbruch von Botulismus im Stall kann die Existenz des Betriebes bedrohen.Ein Beitrag über Ursachen und Vermeidung der Erkrankung findet sich im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 28/2018

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Die größte Gefahr sind die Rinder selbst

Datum: 16.07.2018   Autor: Dr. A. Randt

Thema Biosicherheit: Auch an den Rinder- bzw. Milchviehhaltern wird die zunehmende Forderung, mehr für den Schutz des eigenen Bestandes zu tun, nicht vorbeigehen. Ein Gespräch mit dem Leiter des Tiergesundheitsdienstes Bayern, Dr. Andreas Randt, aus MilchPur 2/2018.

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Kryptosporidien – ein wichtiger Faktor beim Neugeborenendurchfall des Kalbes

Datum: 06.06.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Beim Neugeborenendurchfall des Kalbes handelt es sich um eine klassische Faktorenkrankheit, das heißt, dass sowohl infektiöse als auch nichtinfektiöse Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. In neueren Untersuchungen sind in der Regel Kryptosporidien (einzellige Darmparasiten) und Rotaviren die mit Abstand am häufigsten im Kot erkrankter Kälber nachgewiesenen Durchfallerreger. Das Management eines Kryptosporidienproblems wird in einem zweiteiligen Artikel in den WDT News (Teil 1, Teil 2) eingehend beleuchtet.

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Was kann jetzt noch schiefgehen? Auf der Weide schlummert immer die Gefahr eines Befalls mit Lungenwürmern

Datum: 06.06.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Die Weidehaltung leistet aufgrund vieler positiver Effekte auf die Tiere einen erheblichen Beitrag zum Tierwohl. Allerdings ist das Risiko eines Befalls mit Parasiten gegenüber der Stallhaltung massiv erhöht. Ein Beitrag über den Umgang mit Lungenwürmern in der Weidehaltung findet sich im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 22/2018

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Eutergesundheitsberatung - so geht's!

Datum: 27.05.2018   Autor: Dr. U. Sorge

Die Analyse von Mastitisproblemen im Bestand ist für Tierärzte Alltagsgeschäft. Doch nicht immer führt die Beratung zu einer Verbesserung der Situation. Manchmal ist es schwierig herauszufinden, warum die Zellzahl einer Herde erhöht ist und welche spezifischen Maßnahmen die erfolgversprechendsten wären, um die Eutergesundheit dauerhaft zu verbessern. Da diese von verschiedensten Faktoren beeinflusst wird, helfen die folgenden Schritte bei der Ursachenforschung und Managementanpassung. Der Beitrag erschien in der Vet-Consult 02/2018.

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Frühjahrsprobleme im Teich

Datum: 09.05.2018   Autor: J. Bachmann

Fischsterben kann viele Gründe haben. Doch wie erkennt man die jeweiligen Ursachen und was kann man tun, dass die Krapfen fit in den Sommer kommen? Antworten auf diese Fragen finden sich im Artikel im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 18/2018.

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Biosicherheit - wichtiger denn je!

Datum: 03.05.2018   Autor: Dr. A. Rostalski

Spätestens der aktuelle Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Tschechien hat gezeigt, wie verwundbar Tierpopulationen sind, wenn der Mensch unachtsam ist. Das gilt in freier Wildbahm genauso wie in Tierhaltungen. Zum Artikel über Biosicherheit in der Schweinehaltung aus der Bauernzeitung Ratgeber Schweinehaltung 2018, April 2018, Sonderheft, S. 8-10. geht es hier

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Wie sicher ist der Bestand?

Datum: 03.04.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Das Thema Biosicherheit spielt bislang in der Rinderhaltung immer noch eine untergeordnete Rolle. Doch im Zuge von Globalisierung und Klimaerwärmung erhöht sich die Gefahr der Erregereinschleppung – Konzepte sind jetzt gefragt. Mehr zum Thema Biosicherheit erfahren Sie im Artikel im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2018

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Selten, aber hartnäckig - Was kann man gegen die Rindersalmonellose tun?

Datum: 02.03.2018   Autor: Dr. I. Lorenz

Salmonellen sind uns im Allgemeinen im Zusammenhang mit Lebensmittelvergiftungen oder aus der Berichterstattung über Lebensmittelskandale in der Presse bekannt. Salmonellen können aber auch schwere Erkrankungen bei Rindern hervorrufen. In Deutschland kommt es jährlich zu etwa 100 Ausbrüchen, in Bayern waren es im letzten Jahr 22. Mehr zu dem Thema findet sich im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2018.

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Salmonellen in Futtermitteln - Informationen für betroffene Landwirte

Datum: 11.01.2018   Autor: TGD Bayern e.V.

Am 22. Dezember hat die US-amerikanische Firma Archer Daniels Midland Company (ADM Spyck GmbH) in einer Pressemeldung vor möglicherweise mit Salmonellen kontaminiertem Viehfutter aus ihrem Werk in Straubing gewarnt. Zwischen 13. November und 15. Dezember waren mehrere Proben positiv auf Salmonellen getestet worden. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich um Extraktionsschrot aus gentechnikfreien Sojabohnen, die in Bayern, Österreich, Ungarn und anderen Staaten des Donauraums angebaut worden sind.
Hier finden sich Informationen zu Reinigung und Desinfektion für betroffene Landwirte.

Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen für landwirtschaftliche Lager- und Fütterungseinrichtungen, die mit möglicherweise Salmonellen-belastetem Futtermittel in Kontakt gekommen sind.

Lagereinrichtungen (Silos)

Silos sind vor einer Neubefüllung vollständig zu entleeren. Danach ist eine gründliche Trockenreinigung durchzuführen. Mit einem (Vakuum-) Staubsauger kann die Staubbildung möglichst gering gehalten werden.

Trevira Silos abklopfen und von unten aussaugen.

Die Verwendung von Druckluft- oder Nassreinigern (auch Hochdruckreinigern) sollte vermieden werden, da sich Salmonellen in feuchtem Milieu optimal vermehren bzw. durch Druckluft und feinste Sprühpartikel in Lager- und Fütterungseinrichtungen verteilt werden können. Aus diesem Grund sollten Silos auch nicht ausgeblasen werden.

Glatte Flächen können maximal feucht (nicht nass) gewischt werden. Feuchte Flächen vor der Desinfektion abtrocknen lassen.

Nach der Reinigung wird ein bakterizides Desinfektionsmittel unter Beachtung der Konzentration und Einwirkzeit des jeweiligen Präparates auf die gereinigten Flächen aufgetragen.

Desinfektionsmittel

Geeignete Präparate (s. nachfolgende Liste) zur Desinfektion von Futtermittellagern und Silos können aus der Desinfektionsmittelliste der DVG (Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) für den Tierhaltungsbereich entnommen werden. Zudem gibt es die Möglichkeit der Desinfektion mit sogenannten Trockenaerosol-Raucherzeugern, z. B. für Trevira Silos.

Liste mit geeigneten Desinfektionsmitteln zur Desinfektion von Futtermittellagern und Silos

Flüssige Desinfektionsmitteln können z.B. mit einer Rückenspritze, Weisselspritze oder einem Vernebelungsgerät versprüht werden. Vor dem erneuten Befüllen muss das Silo abgetrocknet sein.

Bei der Wahl des Desinfektionsmittels ist auf das Wirkspektrum (gegen Salmonellen oder allgemeine Bakterizide – Spezielle Desinfektion), bei niedrigen Temperaturen auf einen geringen Kältefehler und auf die Unbedenklichkeit der Desinfektionsmittelreste und deren Abbauprodukte im Futtermittel zu achten.
Einen besonders geringen Kältefehler weisen Mittel auf Basis von Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid auf. Auch organische Säuren und alkoholische Präparate zeigen einen geringen Kältefehler, sind also i.d.R. auch bei Temperaturen unter 10°C einsetzbar. Auf eine bei niedrigen Temperaturen erforderliche Erhöhung der Wirkstoffkonzentration in der Gebrauchslösung ist zu achten.

Peressigsäure, Wasserstoffperoxid bzw. deren Abbauprodukte sind bei korrekter Anwendung im Futtermittel als unbedenklich einzustufen. Dies gilt auch für einige andere Desinfektionsmittel. Zur Sicherheit sollte man sich in jedem Fall vor der Anwendung eines Präparates vom Hersteller bestätigen lassen, dass diese Desinfektionsmittel für die Verwendung im Futtermittelbereich geeignet ist (registriert als Biozid der Produktart 4).

Auf die notwendige Beachtung der Korrosionseigenschaften des Präparates, mögliche Hitzeentwicklung (mit Brandgefahr) und andere Gefahren, sowie den persönlichen Schutz der Anwender ist zu achten. Diesbezüglich wird auf die Sicherheitsdatenblätter und die Produktinformationen zu den jeweiligen Desinfektionsmitteln verwiesen. Für eine sichere und erfolgreiche Anwendung von Desinfektionsmitteln sind die Vorgaben der Hersteller zu beachten.

Fütterungseinrichtungen (inkl. Rohrleitungen)

Trockenes Futter

Die Verwendung von angesäuerten Futterspülchargen ist zu empfehlen. Insbesondere an schwer zugänglichen Stellen von Rohrleitungen können betroffene Futtermittelreste über längere Zeit anhaften, sodass eine Überspülung mit saurem Futter zusätzliche Sicherheit bietet. Spülchargen sollten verworfen werden.

Flüssigfütterung

Bei Flüssigfütterungen sind die Anlagen mit Wasser zu spülen und mit Säuren oder speziellen Desinfektionsmitteln zu desinfizieren. Zur Absicherung ob die Mittel die Anlage nicht beschädigen, sollte eine Absprache mit dem Anlagenhersteller erfolgen.
Bei Ring-Rohrleitungen sind diese Maßnahmen auch während die Abteile mit Tieren belegt sind möglich. Bei Anlagen mit Stich-Rohrleitungen können die Maßnahmen erst nach Ausstallung der Masttiere durchgeführt werden, da das Futter nur in das Abteil zu den Trögen hineingepumpt werden kann. Das Spülwasser darf nicht in den Futterkreislauf gelangen.

Dokumentation durch den Landwirt

Die Dokumentation dient dem Landwirt als Beleg einer ordnungsgemäß durchgeführten Reinigung und Desinfektion. Sie muss Angaben enthalten über:
- Lager- und Fütterungseinrichtungen, die sind gereinigt und desinfiziert wurden (z.B. Silo, Rohrleitung).
- Desinfektionsmittel, die verwendet wurden (Lieferschein, Rechnung, Datenblatt aufbewahren).
- Konzentration und Einwirkungszeit des angewendeten Desinfektionsmittels beim Behandeln von Oberflächen.
- Beim Spülen von z. B. Rohrleitungen die Futtermenge (kg), Konzentration ggf. angewendeter Säure (%) und Einwirkzeit (min).


Informationen sind erhältlich bei
LfL, Institut für Tierernährung, Tel. 089/99141-401
Tiergesundheitsdienst Bayern e.V., Tel. 089/9091-0
Regierung von Oberbayern, Sachgebiet 56 (Futtermittelüberwachung), Tel. 089/2176-2783


Diese Informationen wurde von einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe unter Leitung des Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) zusammengestellt, unter Mitarbeit von:

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Bestandsbetreuung erfordert eine andere Art der Kommunikation

Datum: 21.2.2018   Autor: Dr. U. Sorge

Der Arbeitsfokus der tierärztlichen Betriebsbesuche liegt klassischerweise primär in der Diagnostik und Behandlung kranker EInzeltiere oder routinemäßiger Maßnahmen der Reproduktionsmedizin. Dass der Tierarzt auch Hilfestellung bei der Krankheitsprophylaxe durch gezielte Beratung bieten kann, ist aber vielen Landwirten noch nicht bewusst. Wie lässt sich das ändern? Mehr zum Thema finden Sie in der Tierärztlichen Beilage der Milchpraxis 1/2018.

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Ist die Versorgung der Rinder mit Spuren- und Mengenelementen ausbalanciert?

Datum: 21.02.2018   Autor: Dr. H. Wenigerkind, Dr. U. Sorge

Das alte Sprichwort "Wer auch immer der Vater einer Krankheit ist - die Mutter ist die Ernährung" ist besonders von Beduetung bei der Versorgung von Rindern mit ganzjähriger Stallhaltung. Oft wird unterschätzt, wie wichtig eine ausgewogene Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen ist. Mehr zum Thema finden Sie hier: Milchpraxis 1/2018

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Paratuberkulose - Eine unterschätzte Krankheit?

Datum: 12.12.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Seit dem 1. November diesen Jahres gilt in Niedersachsen die sogenannte „Niedersächsische Verordnung zum Schutz der Rinder gegen die Paratuberkulose“ (kurz- Nds.ParaTb-VO). Abgesehen davon, dass über zwei Jahre alte Zuchtrinder jetzt nur noch mit einem negativen Testergebnis nach Niedersachsen verkauft werden können, wird dieser Schritt vermutlich auch ganz allgemein die Diskussionen über diese Krankheit in anderen Bundesländern anheizen. Zum Artikel im BLW geht es hier

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Woher kommen die Keime in der Milch?

Datum: 16.11.2017   Autor: Dr. U. Sorge

Erhöhte Keimzahlen in der Tankmilch haben viele Ursachen. Meist fragt man: Kommt’s aus der Umwelt (Kuh-/Melkgygiene) oder der Anlage (Reinigung oder Kühlung)? Die Methode der Keimdifferenzierung erleichtert heute die Ursachenforschung, denn in Ausnahmefällen können Bakterien aus dem Euter auch die Keimzahl der Tankmilch beeinflussen. Was genau hinter der Keimzahldifferenzierung steckt, kann man im Bericht in der Elite 6/2017 nachlesen.

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Ist die Reduzierung der Zellzahl eine Mission Impossible?

Datum: 09.11.2017   Autor: Dr. U. Sorge

Die Eutergesundheit hat Einflüsse auf die Produktivität und Wohlbefinden der Milchkühe. Laut DLQ waren von den in 2016 untersuchten Kühen im Durchschnitt ca. die Hälfte (56%) als eutergesund einzustufen (Behr, 2017). Diese veröffentlichten Zahlen beziehen sich jedoch auf Kuh- und nicht auf Herdenebene. Viele Herden werden die angestrebte Kennzahl von 75% eutergesunden Kühen (Zellen/ml) erreichen. Andere Herden kämpfen jedoch mit gehäuft auftretenden subklinischen und klinischen Mastitiden. Daher stellen sich die Fragen: was unterscheidet Herden mit guter Eutergesundheit von denen mit „ausbaufähiger“ Eutergesundheit und was kann getan werden, um den Anteil eutergesunder Kühe einer Herde zu erhöhen? Zum Beitrag in der Nutztierpraxis Aktuell Oktober 2017

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Aujeszky'sche Krankheit - die unterschätzte Gefahr

Datum: 18.9.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Seit 2003 gilt Deutschland innehalb Europas als anerkannt AK-frei (AK = Aujesky'sche Krankheit) nachdem in den 90er Jahres des vergangengen Jahrhunderts ein aufwändisges, aber erfolgreiches staatliches Bekämpfungsprogramm in sämtlichen Hausschweinehaltungen initiiert wurde. So weit, so gut. Die wildlebenden Verwandten unserer Hausscheine konnten sich allerdings sämtlichen Sanierungsmaßnahmen entziehen. Ihre Population entwickelte sich prächtig dank guter Umweltbedingungen, und spätestens nach den ersten Todesfällen von Jagdhunden in 2009, die Kontakt zu Kadavern infizierter Wildschweine hatten, kam die AK wieder in das Bewusstsein zurück. Zum Beitrag in Tiergesundheit aktuell Ausgabe 03/2017).

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Saubere Biestmilch - gesunde Kälber

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Biestmilchversorgung der Kälber im letzten Jahrzehnt dramatisch verschlechtert hat. Das können Sie in Ihrem Bestand tun, um eine gute Biestmilchversorgung zu sichern und dadurch Neugeborenendurchfall oder Lungenentzündung zu vermeiden. Zum Artikel in der MilchPur geht es hier

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Warum lassen wir unsere Kälber noch immer hungern?

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Für die Gesundheit des Kalbes ist die Ernährung in der Neugeborenenphase ausgesprochen wichtig. Die Fütterung nach der Biestmilchphase beeinflusst die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Kälber nachhaltig. Wie die richtige Fütterung – auch bei Durchfall – aussieht, lesen Sie hier.

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Würmer? Nein, danke!

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. A. Randt

Parasiten kommen bei Rindern aller Altersstufen vor. Aber besonders bei Kälbern und Jungrindern ist es wichtig, die Schmarotzer intensiv zu kontrollieren, damit die gesunde Entwicklung und die Leistungsfähigkeit der nächsten Generation eines Bestandes sichergestellt werden kann. Wie Sie das am besten machen, dazu hat Milchpur mit Dr. Andreas Randt, dem Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD Bayern e.V. gesprochen.

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Würmer hat fast jede

Datum: 29.08.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Weidehaltung leistet aufgrund vieler positiver Effekte auf die Tiere einen erheblichen Beitrag zum Tierwohl, allerdings ist das Risiko eines Parasitenbefalls gegenüber der Stallhaltung massiv erhöht. Wer da sein Weide- und Parasitenmanagement nicht im Griff hat, muss mit wirtschaftlichen Einbußen rechnen. Die wichtigsten Grundsätze der Parasitenbekämpfung werden in einem Beitrag in Fleckvieh 3/2017 dargelegt.

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Milbenbekämpfung in der Geflügelhaltung

Datum: 22.08.2017   Autor: Dr. H. Salisch

Im Zuge des verbotenen Zusatzes von Fipronil zu einem Stallreinigungsmittel häufen sich beim TGD Anfragen kleinerer Geflügelhalter und anderer interessierter Personen zum Thema Milbenbekämpfung. Dem wird mit diesem Beitrag entsprochen.

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Atemwegserkrankungen. Weniger Antibiotika. Mehr Impfungen

Datum: 11.07.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Atemwegserkrankungne sind in der Ferkelaufzucht wie in der Mast ganzjöhrig ein Thema, das sensible Bereiche wie Tierwohl, -schutz und -haltung, die Wirtschaftlichkeit, den Antibiotikaeinsatz und auch die menschschliche Gesundheit berührt. Auch wenn sich die Palette der zur Verfügung stehenden Impfstoffe in der letzten Zeit deutlich erweitert hat, kommt von Seiten der Schlachttieruntersuchung die Rückmeldung, dass die Lungenbefunde eher zunehmen. Dabei hat sich das Erregerspektrum nicht erweitert, sonder eher etwas "modifiziert". Zu dem Beitrag in der VetM.

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Zinkoxid in der Schweineproduktion - Das sagen die Experten

Datum: 11.7.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Möglichst ohne Zinkoxid und Antibiotika beim Absetzen auskommen - das ist das große Ziel. Drei Experten beziehn Stellung zum möglichen Verbot von Zinkoxid in Tierarzneimitteln. Zum Beitrag in Landwirt 11/2017.

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Der 4. Weg - die beste Lösung

Datum: 10.07.2017   Autor: Karl-Heinz Steinkühler

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Bauernverbandspräsident Walter Heidl und Dr. Andreas Randt vom Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. analysieren den momentanen Stand. Zum Artikel in ProAgrar geht es hier

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Wasserqualität in der Teichwirtschaft

Datum: 22.6.2017   Autor: J. Bachmann

In den Weihern der Teichwirtschaften laufen komplexe chemische Prozesse gleichzeitig und in Abhängigkeit voneinander ab, sodass die Wasserqualität von vielen Faktoren abhängt und sich auch temporär schnell ändern kann. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität ist daher unabdingbar, um eine gute fachliche Praxis zu gewährleisten. Zum Beitrag in "Fischbauern" der TG Aischgrund (Ausg. 39, Juni 2017).

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Wie geht's weiter bei der Ferkelkastration?

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Ein vom BBV mit zahlreichen Organisationen aus Landwirtschaft, Schlachtwirtschaft, Vermarktung und Handel im Auftrag gegebenes Rechtsgutachten bestätigt diese Option. Hier geht es zum Beitrag.

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Salmonellen im Schweinebestand

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Das Salmonellen-Monitoring von Schlachtschweinen ist seit 2002 über das Prüfsiegelprogramm "QS" etabliert und wurde 2007 mit Erlass der Schweine-Salmonellen-Verordnung für alle Mastschweinehaltungen mit mehr als 50 Mastplätzen gesetzlich verpflichtend. Ziel der Verordnung ist es, durch regelmä´ßige Stichproben bei den Schlachttieren verdeckte Salmonelleninfektionen im Bestand zu finden und somit Salmonelleneinträge in die Schlächthöfe und die LEbensmittelkette zu vermeiden. Zum Beitrag.

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Kolostrumversorgung - besteht Grund zur Sorge?

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Es ist allgemein anerkannt, dass eine gute Biestmilchversorgung der wichtigste Faktor zur Gesunderhaltung der Kälber ist. Im Milchviehbestand ist nicht nur der Zeitpunkt der Biestmilchverabreichung und die verabreichte Menge ausschlaggebend, sondern unter Umständen auch die Qualität. Bekannt ist auch, dass die Kolostrumqualität bei Kühen der Milchrassen mit zunehmender Milchleistung schlechter geworden ist. Allerdings gibt es bislang Untersuchungen hierzu hauptsächlich von Hochleistungskühen aus den Vereinigten Staaten. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. hat nun erste Ergebnisse einer Untersuchung zur Kolostrumqualität bei bayerischen Fleckviehkühen vorliegen. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 16/2017

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Blauzungenkrankheit: Rechtzeitige Impfung schützt

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Die Blauzungenkrankheit ist in den vergangenen Monaten sowohl von Süden, als auch von Westen ganz nah an die deutsche und auch die bayerische Grenze herangerückt. Die ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) hat daher in einer Stellungnahme vom Dezember 2016 erneut dringend zur Impfung der deutschen Wiederkäuerbestände geraten.
Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 15/2017

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Schmallenberg: das Virus ist nicht verschwunden

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2017

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Mastitis? TGD checkt die Erreger

Datum: 23.3.2017   Autor: Dr. R. Huber-Schlenstedt, Dr. A Gey, Dr. K. Schierling, Dr. U. Sorge

Nach wie vor sind Euterentzündungen eine der Berufskrankheiten unserer Milchkühe. Will man gezielt gegen die Ursachen vorgehen, muss man unter anderem die Erreger kennen und auch wissen welche Antibiotika wirken. Mit seinem Eutergesundheitsdienst erhebt der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Jahr für Jahr umfassend Daten zum Vorkommen und zur Empfindlichkeit der verschiedenen Mastitiserreger gegenüber den verfügbaren Antibiotika. Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt, Dr. Katharina Schierling, Dr. Annerose Gey und Dr. Ulrike Sorge haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst. Beitrag in Milchpur 2017, 1:18-24.

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Gefahr für die Milchkuh

Datum: 14.02.2017   Autor: Dr. A. Randt

Eine subklinische Ketose hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistung und Gesundheit der Kuh. 40 Prozent der Tiere in einem Bestand und mehr können davon betroffen sein. Es lohnt sich also früh auf Alarmsignale zu achten.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 1/2017

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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor

Datum: 10.02.2017   Autor: Dr. Steinhoff-Ooster



Mykotoxingehalte in verschiedenen Futtermitteln im Jahr 2016

Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 1238 verschiedene Futtermittelproben auf die Mykotoxine Desoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZON) und Ochratoxin A (OTA) untersucht worden. Das Spektrum der Futtermittel verteilt sich auf Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Triticale und verschiedene Mischfutter. Auch einzelnen Proben an Heu, Stroh, Flüssigfutter oder Soja (zusammengefasst unter sonstige Futtermittel) sind untersucht worden.

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Schonender und Schneller mit der Kombi-Kastrationszange

Datum: 6.2.2017   Autor: Dr. Anja Rostalski, TA Lars Dettmar, Dr. Gerhard Wittkowski, E. Buck

Mit der dänischen Kombi-Kastrationszange soll die Kastration für Ferkel schonender vonstatten gehen. Davon sind der württemberger Ferkelerzeuger Ernst Buck und die Fachleute des TGD Bayern überzeugt. Hier geht es zum Beitrag.

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Verordnung mit lebensmittelrechtlichen Vorschriften zur Überwachung von Zoonosen und Zoonoseerregern

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel

Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers finden sich im § 3 der Zoonose-Überwachungsverordnung (ZoonoseV).

§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind:
1. Zoonosen: Krankheiten oder Infektionen, die auf natürliche Weise direkt oder indirekt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können,
2. Zoonoseerreger: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische Agenzien, die Zoonosen verursachen können.

§ 3 Betriebseigene Kontrollen

Wer im Rahmen von Kontrollen nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 der Kommission vom 15. November 2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 338 S. 1) oder anderen betriebseigenen Kontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger untersucht, hat zum Zweck der Durchführung von weitergehenden Untersuchungen Rückstellproben des Probenmaterials anzufertigen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchungen in geeigneter Weise aufzubewahren.

  • Im Falle des Nachweises von Zoonoseerregern sind
  • das Untersuchungsergebnis der zuständigen Behörde mitzuteilen
  • Isolate der nachgewiesenen Zoonoseerreger herzustellen und
    • die Rückstellproben des Probenmaterials und die Isolate
      während eines von der zuständigen Behörde festzusetzenden Zeitraumes, jedoch nicht länger als drei Monate, in geeigneter Weise aufzubewahren und
    • der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen und auszuhändigen.
Eine Mitteilung nach Absatz 2 Nr. 1 oder eine Aushändigung einer Rückstellprobe oder eines Isolates nach Absatz 2 Nr. 3 darf nicht zur strafrechtlichen Verfolgung des Mitteilenden oder Aushändigenden oder für ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen den Mitteilenden oder Aushändigenden verwendet werden.
Wer zur Durchführung von Untersuchungen nach Absatz 1 verpflichtet ist, hat hierüber zeitlich geordnet Nachweise zu führen. Die Nachweise sind zwei Jahre lang aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

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Lebensmittelhygiene Merkblätter

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel

Hier finden Sie verschiedene Merkblätter aus der Lebensmittelanalytik.

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Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel


Dieser Fachbeitrag diskutiert die gesetzlichen Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers an die zuständige Behörde bei Laborergebnissen, die nicht den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen.





Der Lebensmittelunternehmer hat Informationspflichten nach:

Art. 19 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit nicht entspricht, so leitet er unverzüglich Verfahren ein, um das betreffende Lebensmittel vom Markt zu nehmen, sofern das Lebensmittel nicht mehr unter der unmittelbaren Kontrolle des ursprünglichen Lebensmittelunternehmers steht, und die zuständigen Behörden darüber zu unterrichten.

Art. 19 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm in Verkehr gebrachtes Lebensmittel möglicherweise die Gesundheit des Menschen schädigen kann, teilt er dies unverzüglich den zuständigen Behörden mit. Der Unternehmer unterrichtet die Behörden über die Maßnahmen, die getroffen worden sind, um Risiken für den Endverbraucher zu verhindern …."

§ 44 Abs. 4 LFGB: hat ein Lebensmittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass

  • ein an ihn ausgeliefertes Lebensmittel oder
  • ein von ihm erworbenes Lebensmittel, über das er die tatsächliche Sachherrschaft erlangt hat,
  • einem Verkehrsverbot nach Art. 14 Abs. 1 der Basisverordnung unterliegt, ist die zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unverzüglich unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber… zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Lebensmittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen.
    (Nach Art. 14 Abs. 2 der Verordnung gelten Lebensmittel als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie gesundheitsschädlich oder für den Verzehr des Menschen ungeeignet sind.)

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Anatomie und Physiologie des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Für Geflügelhalter ist es wichtig die Physiologie und Anatomie der Vögel zu kennen, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden zu können. Das Verständnis für die normalen Stoffwechselvorgänge und Anatomie ermöglichen eine bessere Abschätzung im täglichen Umgang mit den Tieren, so dass eine art- und tiergerechte Haltung möglich wird. Mehr diesbezüglich finden Sie hier.

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Einstallung des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Einstallung von Küken und Legehennen ist ein wichtiger Schritt für die Gesunderhaltung des Bestandes. In diesem Vortrag wird auf die wichtigsten Punkte der Einstallung von Masthähnchen und Puten, sowie Legehennen eingegangen. Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

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Prophylaxe von Geflügelerkrankungen

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Kenntnis um die möglichen Einschleppungswege von Krankheitserregern ist essentiell, um einen Bestand gesund und leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund werden in diesem Vortrag mögliche Biosicherheitsmaßnahmen, wie z. B. die Hygieneschleuse erklärt. Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien der Impfung beschrieben und auf die gängigen Krankheitssymptome eingegangen. Den Vortrag finden Sie hier.

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Rechtliche Grundlagen der Geflügelhaltung

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

In diesem Schulungsvortrag werden die wichtigsten rechtlichen Vorschriften, mit denen der Landwirt täglich in Kontakt kommt kurz erklärt und auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Im Besonderen werden die Geflügelsalmonellen-, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung und weitere Gesetze erklärt. Den Vortrag finden Sie hier.

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BVD- Wo stehen wir?

Datum: 05.12.2016   Autor: Dr. A. Randt

Bereits 2005 wurde in Bayern ein freiwilliges BVD Bekämpfungsverfahren eingeführt. Seit 2011 gilt die BVDV-Bundesverordnung und das freiwillige Verfahren wurde durch ein staatliches Pflichtbekämpfungsprogramm ersetzt. Milchpur sprach mit Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern e.V., über den aktuellen Stand und die künftigen Perspektiven.
Beitrag in Milchpur 4.2016

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Die Kosten von Mastitis

Datum: 05.12.2016   Autor: Dr. U. Sorge

Die Kosten und Produktionsverluste von Euterentzündungen werden oftmals unterschätzt. Die Excel-Datei wurde von Prof. John Fetrow (Universität von Minnesota, USA) für deutsche Milchbauern entwickelt. Sie kann genutzt werden, um die Kosten von Mastitiden im jeweiligen Betrieb zu schätzen. Die gelben Felder können verändert werden, um Ist- und Sollwerte für die eigene Herde sowie die aktuellen Preise einzugeben. Die Excel Datei finden Sie auf der nächsten Seite.

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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Datum: 01.12.2016   Autor: Dr. Anja Rostalski

Fast 3 Jahre Afrikanische Schweinepest (ASP) innerhalb der Grenzen der EU - und keinerlei Grund zur Entspannung in Sicht. Beitrag in: Schweine Welt (Dezember 2016): 14-16

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Merkblatt Coxiellose Rind

Datum: 18.10.2016   Autor: Dr. Jens Böttcher

Die Coxiellose des Rindes ist aufgrund des Zoonoserisikos trotz eines vorrangig gutartigen Krankheitsverlaufs eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. Die Erregerausscheidung mit der Milch und beim Kalben ist mit unterschiedlichen Infektionsrisiken für den Menschen verbunden. Insbesondere Rinderhaltungen mit landwirtschaftsfernem Personenverkehr sollten daher Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Infektionsgefährdung des Menschen ergreifen. Merkblatt Q-Fieber

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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor

Datum: 12.09.2016   Autor: Dr. Anika Steinhoff-Ooster

Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind in den letzten zwei Monaten (Juli und August 2016)
deutlich mehr untersuchte Proben mit Desoxynivalenol (DON; >0,1mg/kg) und Zearalenon (ZON) belastet.
Außerdem wurden auffallend erhöhte Mykotoxingehalte (>1mg/kg DON; >0,05mg/kg ZON) in Weizen- und
Gersten-Proben gefunden. Eine Kurzzusammenfassung der Befunde finden Sie hier

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Flyer vom LGL über die Behandlung von Mensch und Haustier mit Antibiotika

Datum: 01.07.2015   Autor: Administrator

Das folgende Dokument vom Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit enthält Fragen und Antworten zur Behandlung mit Antibiotika bei Mensch und Haustier

LGL_Bakt_Flyer.pdf 

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Wichtige Informationen vom Eutergesundheitsdienst

Datum: 02.12.2014   Autor: Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt

Übersicht Breakpoints bei Resistenzbestimmung mittels Bestimmung der Minimalen Hemmstoffkonzentration (MHK)
Übersicht Hemmhöfe bei Resistenzbestimmung mittels Agardiffusionstest (ADT)

Zwei Dokumente zur Ansicht/Download:

EGD_mhk-breakpoints.pdf 

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Leitlinien für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern

Datum: 01.08.2014   Autor: Dr. Andreas Randt

Am 01. August 2014 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die „Empfehlungen für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern“, vom 07. Juli 2014 veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die bisher geltenden „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 aufgehoben werden.

Die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern finden Sie in dem folgenden Dokument.

Leitlinien.pdf 

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Änderungen in den Befundberichten von Bestandsuntersuchungen im Rahmen des Eutergesundheitsdienstes

Datum: 13.09.2013   Autor: R. Huber-Schlenstedt, Schlotter K.

Wir haben unsere Bestandbefunde im EGD geändert!
Ab sofort können die Befunde auch gemailt werden.
Bitte teilen Sie uns gegebenfalls Ihre Email-Adresse mit.

Weitere Informationen entehmen Sie dem folgenden Dokument.

Aender_Befundber_EGD.pdf 

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Information: Schweinepest - Vorbeugen ist besser als Keulen

Datum: 24.02.2012   Autor:

Alle bayerischen Schweinehalter bekamen ein Informationsblatt zur Aufklärung über Schutzmaßnahmen von Schweinepest und anderen Seuchen zugesandt.

flyer_schweinepest_2012.pdf 

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Infomationen zur Untersuchung von sogenannten "Blutschwitzern" in der Pathologie des TGD Bayern e.V.

Datum: 18.07.2011   Autor: B. Schade und N. Meier

Weitere Informationen entnehmen Sie dem folgenden Dokument:

untersuchung_bnp-kaelber.pdf 

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Schnelle und kostengünstige BVD-Virus-Untersuchung von Gewebeproben aus Stanzohrmarken beim TGD Bayern e.V.

Datum: 03.01.2011   Autor: Dr. Gerhard Wittkowski

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Dokument

bvd-preisfestlegung101230.pdf 

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Die neue BVD-Verordnung kommt - Kälber am besten jetzt schon auf das Virus untersuchen lassen

Datum: 26.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt geht auf konkrete Fragen zur Bekämpfung ein.

Mehr finden Sie im folgenden Dokument

BVD-Verordnung_BLW29_10.pdf 

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Vortrag "Dientsleistungsangebote der ARGE BVD"

Datum: 09.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Vortrag als PDF herunterladen:

vortrag100708bvdofr.pdf 

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Flyer "BVD/MD Pflichtbekämpfung"

Datum: 09.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Dokument zum Download:

020451_tgd-flyer.pdf 

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Determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS in bovine colostrum

Datum: 16.06.2010   Autor: Farke C., Rattenberger E., Roiger S., und Meyer H.H.D

Poster und Beitrag zur Bestimmung natürlich vorkommender Hormone im Kolostrum mittels LC-MS/MS, englischer Text, vorgestellt auf dem "6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis" vom 1.6.-4.6.2010 in Gent.

Poster und Beitrag unten zum Download

Quellenangabe für den Beitrag:
C. Farke, E. Rattenberger, S. Roiger and H.H.D. Meyer 2010: The bovine colostrum: determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS. Proceedings of the 6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis.Page 84; Ghent, Belgium 1.-4.6.2010.

2010ghent_poster.pdf 

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BVD-Bekämpfung

Datum: 21.05.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

TGD-Referenten stehen für Vorträge zur BVD-Bekämpfung zur Verfügung.
Angesprochen wird auf den Versammlungen auch die MKS-Warnung des FLI vom 26.4.2010.
Zu Ihrer Information stellen wir Ihnen die Vortragsunterlagen zur Verfügung.
Beachten Sie bitte das Urheberrecht.

Vortrag in folgendem Dokument:

vortrag100520bvdbbvspatzenhausen.pdf 

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Blutschwitzen - Das Hämorrhagische Diathese Syndrom – Aktuelle Stand der Untersuchungen zur Ätiologie des Erkrankungsbildes

Datum: 16.12.2009   Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, M. Alex, D. Hoffmann, A. Gangl, K. Meier, B.-A. Schwarz, R. Johne, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller

Die Publikation ist in der "Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift" erschienen und ebenso online hier einzusehen.

Beitrag im folgenden Dokument:

hds_homepage_nov_09.pdf 

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Menschengrippe, Neue Grippe, Schweinegrippe

Datum: 18.11.2009   Autor: Dr. H. Niemeyer

Ist die Grippepandemie eine Gefahr für unsere Schweinebestände?
Artikel aus "ring intern", Ausgabe Oktober/November 2009, Seite 8.

Beitrag in folgendem Dokument:

menschengrippe.pdf 

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Blauzungenkrankheit: Rüsten Sie sich für die Saison 2008

Datum: 14.10.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Hinweise zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit gibt Dr. Wittkowski.

Beitrag in folgendem Dokument:

bzk_hinweisebekmpfung.pdf 

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Ferkelkastration auf dem Prüfstand

Datum: 14.10.2009   Autor: Wittkowski G., H. Niemeyer und K. Frenzel

Die Ferkelkastration ist umstritten. Es werden die Alternativen zur Vermeidung des Ebergeruchs erläutert.

Beitrag in folgendem Dokument:

ferkelkastration.pdf 

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Anmerkungen zu bislang ungeklärten BHV1 Einzeltierreaktionen in Bayern

Datum: 08.08.2009   Autor: Böttcher J. (TGD), K.-H. Bogner (LGL) und A. Seubert (BStUG)

Es wird die aktuelle BHV1-Situation in Bayern hinsichtlich problematischer Bestandsmilch- bzw. Einzeltierbefunde dargestellt.

Beitrag in folgendem Dokument:

anmerkungen_bhv1.pdf 

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Fatal aplastic anemia with haemorrhagic disease in calves in Germany

Datum: 06.10.2009   Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, J. Bauer, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller

Poster zur tödlich verlaufenden aplastischen Anämie der Kälber ( Hämorrhagische Diathese, Blutschwitzen), englischer Text, vorgestellt anlässlich des 27. Treffen der Europäischen Gesellschaft für Veterinärpathologie (ESCP) vom 9.-12.09.2009 in Krakau

Poster als PDF herunterladen:

poster_krakau.pdf 

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Paratuberkulose - Risikomangement und praktische Maßnahmen

Datum: 29.09.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Vortrag vom 17.02.09, 5. Rinder-Workshop "Neue Herausforderungen für die Rinderzucht".

Veranstalter: Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V., Uelzener Versicherungen.

Vortrag in folgendem Dokument:

vortragszusammenfassung090216uelzen.pdf 

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Krankhafte Blutungen bei Rindern

Datum: 30.09.2009   Autor: Wittkowski G., E. Kappe und N. Meier

Vortragszusammenfassung, BAT-Fachtagung über aktuelle Fragen in der Fütterungsberatung
Freising-Weihenstephan 28. und 29.09.2009
Beitrag in folgendem Dokument:

vortrag090928_batzusammenfassung.pdf 

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Wir können das Virus überholen - Impfen Sie Ihren Bestand gegen die Blauzungenkrankheit

Datum: 29.09.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Interview von Dr. Gerhard Wittkowski im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt Nr. 13, vom 27.03.09, S. 47
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Beitrag in folgendem Dokument:

artikel_wochenblatt-impfen_blauzungenkrankheit.pdf 

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Intensiv und sauber jagen - Wildschweinepest das Damoklesschwert über der Schweinehaltung

Datum: 29.09.2009   Autor: Wittkowski G., A. Gangl und F. Schnüll

Der Artikel Im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt , Nr. 36 vom 04.09.09, S. 44-46 beschreibt die Notwendigkeit der Hygiene bei der Schwarzwildjagd und gibt Empfehlungen für die Praxis.
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Beitrag in folgendem Dokument:

artikel_wochenblatt-intensiv_und_sauber_jagen.pdf 

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Die nationale Hühner-Salmonellen-Verordnung ist verabschiedet

Datum: 04.08.2009   Autor: Dr. R. Hildebrand

Am 6. April 2009 hat der Bundesrat die neue Hühner-Salmonellen-VO (HSVO) verabschiedet.
Mit dieser Verordnung wird die Salmonellenbekämpfung im Geflügelbereich (Haushuhn, Gallus gallus) rechtsverbindlich in Deutschland geregelt.

Die Verordnung definiert sowohl die reglementierten Erreger, als auch die der Verordnung unterliegenden Wirtschaftszweige der Geflügelbranche.
Desweiteren werden im Rahmen der Verordnung Auflagen, Untersuchungs- und Mitteilungspflichten für die Betriebe beschrieben und geregelt. Der Beitrag versucht in den Bereichen Junghennenaufzucht und Legehennenhaltung den Verordnungstext für den Praktiker lesbar zu machen und damit einen Beitrag zum Verständnis der Verordnung zu leisten.

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Jetzt auch in Deutschland beobachtet - Besnoitiose bei Rindern

Datum: 23.06.2009   Autor: Dr. N. Meier

Redaktion Dr. N. Meier, TGD
Merkblatt der Bayerischen Landestierärztekammer, der Klinik für Wiederkäuer mit Ambulanz und Bestandsbetreuung der LMU München, des Bayersichen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V.
Milchpur, 1/2009, S. 18-19

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Flächendeckende Impfung als Chance nützen! - Blauzungenkrankheit

Datum: 23.06.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Zur Pflichtimpfung nimmt Dr. G. Wittkowski Stellung.
Milchpur, 1/2009, S. 16-17

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Infektionskrankheiten im Milchviehstall - Aktuelles für den Praktiker

Datum: 22.06.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Interview Dr. G. Wittkowski zu aktuellen Problemen in der Milchviehhaltung
Milchpur, 1/2009, S. 12-14

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Kälber mit ungeklärter Blutungsneigung - Rätselhaftes Blutschwitzen

Datum: 22.06.2009   Autor: Dr. E. Kappe

Frau Dr. Kappe berichtet über eine Kälberkrankheit mit unbekannter Krankheitsursache
Milchpur, 1/2009, S. 15

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Merkblatt: Besnoitiose

Datum: 22.01.2009   Autor: N. Meier

MerkblattBesnoitiose.pdf 

Merkblatt: Koi-Herpes-Virus

Datum: 12.12.2008   Autor: P. Scheinert

MerkblattKoiHerpes.pdf 

Merkblatt: Laufstallbezug

Datum: 13.11.2008   Autor: G. Wittkowski

MerkblattLaufstallbezug.pdf 

Merkblatt: Nutzungsdauer Rinder

Datum: 13.11.2008   Autor: W. Klein, N. Meier, A. Randt

merblattNutzungsdauer.pdf 

Merkblatt: LHEU Zulassung

Datum: 13.11.2008   Autor: K. Frenzel

MerkblattLHEUZulassung.pdf 

Merkblatt: Blauzungenkrankheit

Datum: 13.11.2008   Autor: W.-D. Graunke

merkblattblauzunge.pdf 

Wissenschaftlicher Austausch zum Thema Ferkelkastration in München

Datum: 07.02.2018   Autor: Dr. A. Randt

Auf Einladung und unter der Leitung des Dekans der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Herrn Prof. Dr. Straubinger, fand am 30. Januar 2018 ein wissenschaftlicher Austausch zum Thema - 4. Weg der Ferkelkastration - statt. Die teilnehmenden Wissenschaftler sowie die Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, der Wirtschaft und der berufsständigen Organisationen haben die Möglichkeiten zur lokalen Betäubung mit Lokalanästhetika bei der Ferkelkastration intensiv erörtert. Ergebnisse des Austauschs werden in Kürze veröffentlicht.

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Diskussion zur Zukunft der Ferkelkastration beim Heinsberger Schweinetag

Datum: 16.01.2018   Autor: TGD Bayern e.V.

Dr. Gerhard Wittkowski vom Tiergesundheitsdienst Bayern machte deutlich, warum er die Lokalanästhesie, den sogenannten vierten Weg, der Impfung gegen Ebergeruch als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration vorzieht. Er war einer der Referenten beim Heinsberger Schweinetag, den die Tierzuchtzentrale Heinsberg vergangene Woche Mittwoch in Hückelhoven veranstaltet hat. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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Salmonellen in Futtermitteln - Arbeitsgruppe veröffentlicht Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen

Datum: 11.01.2018   Autor: Dr. Ingrid Lorenz

Am 22. Dezember hat die ADM Spyck GmbH, Straubing in einer Pressemeldung vor möglicherweise mit Salmonellen kontaminiertem Viehfutter gewarnt. Zwischen 13. Nov. und 15. Dez. waren mehrere Proben positiv auf Salmonellen getestet worden. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich um Extraktionsschrot aus gentechnikfreien Sojabohnen, die in Bayern, Österreich, Ungarn und anderen Staaten des Donauraums angebaut worden sind. Unter der Leitung des Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) erstellte eine Ad-hoc Arbeitsgruppe nun Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen für betroffene Landwirte. Diese finden Sie hier

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Unterstützung für den „4. Weg“

Datum: 24.07.2017   Autor: Dr. Andreas Randt

Bauernpräsident und TGD-Vorsitzender Walter Heidl empfing gemeinsam mit Stephan Neher (Vorsitzender Ringgemeinschaft Bayern) Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber beim Tiergesundheitsdienst in Grub. Bundesminister Schmidt wiederholte seine Unterstützung für den "4. Weg" der Ferkelkastration unter Lokalanästhesie durch den Landwirt. An der intensiven Diskussion waren auch die Fachtierärzte des TGD, die zuständigen Mitarbeiter des BMEL mit den nachgeordneten Behörden BVL und FLI, sowie Fachleute der beiden bayerischen Ministerien und des BBV beteiligt. Es wurde über geeignete Maßnahmen gesprochen, um den Weg für dieses Verfahren zu ebnen.

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Neues Kompetenzzentrum Tier eingeweiht.

Datum: 26.6.2017   Autor: Dr. Andreas Randt

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Donnerstag den 22.06.2017 das neue Kompetenzzentrum Tier eingeweiht.
Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner und Vertretern der Landes-, und Kommunalpolitik, feierten die beteiligten Verbände und Organisationen der Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelzucht, der Ringgemeinschaft, der Tierzuchtforschung und des Tiergesundheitsdienstes die Eröffnung der neuem Räumlichkeiten.


Siehe auch Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

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Spannende Technikertagung des Eutergesundheitsdienstes

Datum: 20.3.2017   Autor: EGD

Das Team des Eutergesundheitsdienstes hat sich auch dieses Jahr wieder in der Zentrale in Grub eingefunden und die neusten Informationen für die tägliche Unterstützung Bayerischer Milchviehhalter ausgetauscht. Neben interessanten Diskussionen über Veränderungen in der bayerischen Milchviehindustrie bestand das Fortbildungsprogramm aus einer Schulung durch Chef-Techniker Karl-Heinz Tröger (Geschäftsstelle Schwandorf), der zusätzliche technische Hinweise zur Abnahme von Melkanlagen mit seinen Kolleginnen und Kollegen geteilt hat.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Milchhygiene und Eutergesundheit. So hat die EGD-Fachbereichsleiterin Dr. Ulrike Sorge neue Ansätze zum Troubleshooting bei Euter- oder Keimzahlproblemen vorgestellt, während die Leiterin des EGD-Labors Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt dem Team eine Einweisung in die Mastitisdiagnostik im Labor gab.

Zwei der EGD Techniker, Herr Tröger und Herr Leonard Heinzinger, haben die März 2017 erschienenen DIN ISO Normen für die Abnahme von AMS mitentwickelt. Daher bietet der EGD neben der Überprüfungen herkömmlicher Melkanlagen nun auch die Überprüfung von Melkrobotern (AMS) nach DIN ISO Normen an.

Jedes Jahr unterstützen die 23 Techniker und 20 Rinder-Fachtierärzte des TGD Bayern über 2.000 bayerische Milchviehbetriebe bei der Optimierung der Eutergesundheit und Milchhygiene. Allein in 2016 wurden hierfür über 360.000 Viertelgemelksproben vom EGD Labor auf Mastitiserreger untersucht. Die Dienste des EGD stehen jedem Milchviehhalter Bayerns offen, der die Eutergesundheit und Milchqualität in seinem Betrieb verbessern möchte.

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Neue Leitung beim Rinder- und Eutergesundheitsdienst

Datum: 22.12.2016   Autor: Dr. A. Randt

Das Rinderteam des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. hat seit 2016 Verstärkung von zwei international anerkannten Rinderspezialistinnen. Frau Dr. Ingrid Lorenz führt das Tierärzteteam des Rindergesundheitsdienstes und der Eutergesundheitsdienst wird nun von Frau Dr. Ulrike Sorge geleitet.

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Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. beim Welt-Rinder-Kongress in Irland

Datum: 20.07.2016   Autor: Dr. Andreas Randt

In Dublin (Irland) diskutierten vom 3. bis 8. Juli Tierärzte aus aller Welt im Rahmen des World Buiatrics Congress über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zu allen Aspekten der Rinderhaltung und der Erkrankungen des Rindes. Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, erreichte eine Rekord- Delegiertenzahl von 3200 Besuchern. Schon bei der Eröffnung der Veranstaltung durch den Landwirtschaftsminister wurde die große Bedeutung der Rinderhaltung für Irland deutlich, einem Land in dem es genauso viele Rinder gibt wie Menschen.

Bei vier Parallelveranstaltungen hatte der Besucher oft die Qual der Wahl zwischen mehreren interessanten Themen. Neben den Dauerbrennern wie Fruchtbarkeit und Eutergesundheit wurden auch hoch aktuelle Krankheiten wie die neuerliche Verbreitung der Blauzungenkrankheit erörtert. Öffentlichkeitwirksame Themen wie Antibiotikaresistenzen und Tierwohl wurden ebenfalls in eigenen Veranstaltungsreihen diskutiert. Neben den Vorträgen bot die umfangreiche Industrieausstellung reichlich Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zwischen den Delegierten und mit Vertretern der Industrie.

Der Tiergesundheitsdienst Bayern nutzte mit 14 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit der Fortbildung auf höchstem Weltniveau. Mit sechs wissenschaftlichen Posterbeiträgen zu aktuellen Themen der Tiergesundheit und einem Keynote Vortrag mit dem Titel: „Metabolic disturbances in neonatal calves with diarrhoea – clinical signs and treatment“ waren TGD- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv am Programm beteiligt.

Die wissenschaftlichen Beiträge finden Sie nachfolgend als PDF zum Download:


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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu Besuch beim Tiergesundheitsdienst Bayern

Datum: 10.03.2016   Autor: Dr. Andreas Randt

Am Montag, den 07.März 2016 besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Herr Christian Schmidt, den Tiergesundheitsdienst in Grub. Begleitet wurde der Minister von Frau Dr. Karin Schwabenbauer, Leiterin der Unterabteilung für Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD, wurde dem Bundesminister die aktuellen Aufgabenschwerpunkte des Tiergesundheitsdienst Bayern vorgestellt. Verbesserung und Stabilisierung der Tiergesundheit, Verringerung von Antibiotikaresistenzen und aktive Beiträge zum Erhalt und Weiterentwicklung des Tierwohls sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Tätigkeit des TGD.
In einem gemeinsamen Fachgespräch wurde im Anschluss sehr ausführlich über die Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration diskutiert. Allen Beteiligten war klar, dass es bei diesem Thema keine schnellen Lösungen gibt. Die vom TGD dargestellten Forschungsansätze, wie zum Beispiel: „Zucht auf spätpubertierende Schweinelinien“, „Erforschung der Wirksamkeit einer präpubertär eingeleiteten Hodenfunktionshemmung auf das Verhalten von Eberläufern, Ebergeruch und Geruchshemmung“ oder „Entwicklung eines modernen Schmerzmanagement bei der Kastration“ sowie der „Weiterentwicklung von praktikablen Techniken in der chirurgischen Kastration“, die den Ferkel nachweislich einem geringeren Stress und Schmerz aussetzen, als vielleicht derzeit üblich, fanden beim Bundesminister Schmidt großes Interesse. Er versprach sich dafür einzusetzen, Forschungen in diesen Bereichen zu unterstützen und zu fördern.

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Gegendarstellung zu taz-Interview mit Herrn Schweisfurth vom 02.02.2016:

Datum: 02.02.2016   Autor: Dr. Anja Rostalski

Herr Schweisfurth wird in dem Interview zitiert mit: „Wir…haben nun auch den Tierarzt gewechselt, um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“. Diesen Satz können wir nicht unwidersprochen stehen lassen.

Der Schweinebestand der Herrmannsdorfer Werkstätten wurde über Jahre hinweg vom Tiergesundheitsdienst Bayern betreut. In dieser Zeit hätte deren Leitung jederzeit einen anderen Tierarzt auswählen können, zumal es in dieser Region eine hohe Tierarztdichte gibt.

Richtig ist, dass der Tiergesundheitsdienst Bayern die Betreuung auf Grund unzureichender Kommunikation zwischen Betriebsleitung, Stallmitarbeitern und Tierarzt, sowie fehlendem Vertrauen und Verständnis für die Umsetzung angeordneter Maßnahmen, gekündigt hat.

Zum zweiten Teil des Satzes „…um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“ ist folgendes zu sagen:

Entscheidend für die kurative Tätigkeit der TGD Tierärztinnen und Tierärzte ist die rasche Genesung und das Wohl des Tieres. Nach tierärztlicher Diagnose der Erkrankung wird das Arzneimittel gewählt, dass den größten Behandlungserfolg verspricht. Bei der Anwendung von Antibiotika wird nach den „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln“ der Bundestierärztekammer verfahren. Die Art der Betriebsführung wird – soweit vertretbar – berücksichtigt.

Nach Festlegung der therapeutischen Maßnahmen muss sich der Tierarzt darauf verlassen können, dass seinen Behandlungsanweisungen in jedem Fall Folge geleistet wird, um erkrankten Tieren gute Heilungschancen zu geben, das Ansteckungsrisiko für gesunde Tiere zu senken und Resistenzbildungen zu vermeiden.

Tierärztliche Bestandsbetreuung bedeutet, dass der Tierarzt durch regelmäßige Besuche im Dialog mit dem Landwirt oder seinen Mitarbeitern Maßnahmen zur Krankheitsprävention erarbeitet, deren Umsetzung im Optimalfall zur deutlichen Reduktion des Medikamenteneinsatzes führt. Das setzt gegenseitiges Vertrauen, Kommunikationsbereitschaft und Willen zur Veränderung voraus.

Die etwas zusammenhangslose Bemerkung, der TGD habe „in Bayern ein Monopol“ stößt auf unser völliges Unverständnis, denn weder in diesem Fall noch in Bayern dem Land mit den meisten niedergelassenen Tierärzten kann davon die Rede sein.

Im Übrigen gelten in der konventionellen Tierhaltung die gleichen Regeln wie in der Biobranche: die eingesetzten Mengen an Antibiotika sollten so gering wie möglich gehalten werden.

Dr. Anja Rostalski

Fachabteilungsleiterin Schweinegesundheitsdienst

TGD Bayern e.V.

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Stellungnahme zu den Presseberichten über den Beitrag des Bienengesundheitsdienstes zum 8. Bayerischen Imkergespräch

Datum: 28.01.2016   Autor: Dr. Andreas Schierling

Am 28.01.2016 fand in der Schlossberghalle Starnberg das 8. Bayerische Imkergespräch statt. Dr. Andreas Schierling wurde gebeten auf dieser Veranstaltung über das erste Jahr des neu geschaffenen Bienengesundheitsdienstes (BGD) zu berichten.

In den folgenden Tagen erschienen im Münchner Merkur (30.01.2016, „Die Bienen sind noch nicht über den Berg“), auf ovb-online.de (30.01.2016) und in der Süddeutschen Zeitung (01.02.2016, „Stadt der Bienen“) Artikel über den Beitrag des BGD zum Imkergespräch.

Wenngleich ein Bericht über den BGD in den Medien von unserer Seite durchaus begrüßt wird, muss vorausgesetzt werden können, dass die durch den BGD vorgestellten Daten von den Mitarbeitern renommierter Zeitungen korrekt wiedergegeben werden. Leider ist dies in den genannten Artikeln teilweise nicht erfolgt.

Zu den missverständlich bzw. nicht korrekt wiedergegebenen Angaben soll im Folgenden Stellung genommen werden:

  • Der Fachbereich Bienen (Bienengesundheitsdienst) wird zwar von Dr. Andreas Schierling geführt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern ist jedoch Herr Dr. Andreas Randt.

  • Der TGD Bayern e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Verbesserung der Nutztiergesundheit und zur Sicherung der Qualität tiereischer Lebensmittel in Bayern. Der Tiergesundheitsdienst Bayern führt Projekte zu unterschiedlichen Themen der Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen Nutztieren durch. Diese Untersuchungen werden teilweise durch EU-weit ausgeschriebene Projekte des Freistaats Bayern und der Bayerischen Tierseuchenkasse gefördert. Um den Bedarf an tierärztlichen und diagnostischen Dienstleistungen bayerischer Nutztierhalten vollständig abdecken zu können, werden vom TGD Bayern e.V. auch über die geförderten Projekte hinaus viele Leistungen angeboten, die den Auftraggebern anschließend in Rechnung gestellt werden. Zu 100% staatlich gefördert sind demnach nicht alle Leistungen des TGD Bayern, sondern lediglich viele Analysen zur Bienengesundheit.

  • Die geförderten Analysen im BGD können von allen bayerischen Imkern in Anspruch genommen werden, jedoch ausschließlich durch eine Probeneinsendung zum TGD Bayern e.V. und nicht wie berichtet an weiteren Instituten in Erlangen oder Stuttgart.

  • Der Bienengesundheitsdienst verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 insgesamt 483 Probeneingänge, die sich über alle durchgeführten Untersuchungen verteilten. Die virologischen Analysen stellen nur einen geringen Teil (23 Proben) der insgesamt durchgeführten Untersuchungen dar. Von diesen wenigen Proben konnte in 60,9% der Fälle zwar das Chronische Bienenparalyse-Virus nachgewiesen werden, die Aussage nach der 60,9% aller bayerischen Bienenvölker infiziert seien ist jedoch schlichtweg falsch, denn unsere Analysen liefern hierzu bei weitem nicht die nötige Datengrundlage. Auf diesen Umstand wurde bei der Präsentation der Daten ausdrücklich hingewiesen.

  • Die Ausführungen des BGD zu dem unter Imkern verbreitetes, jedoch unbegründetes Gerücht „Alle Bienenvölker seien mit Sporen befallen“ bezieht sich selbstverständlich auf Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut. Viren bilden keine Sporen!

Wir appellieren an die Medienvertreter auch in deren eigenem Interesse zukünftig nach Möglichkeit vor der Veröffentlichung potentiell nicht korrekter Informationen Rücksprache mit dem TGD Bayern e.V. zu halten, um die aufgetretenen Missverständnisse bei weiteren Publikationen vermeiden zu können.

Dr. Andreas Schierling

Fachabteilungsleitung Bienengesundheitsdienst

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Spatenstich für das Kompetenzzentrum in Grub

Datum: 04.08.2015   Autor: Dr. Andreas Randt

Nach intensiver Planung und zahlreichen Gesprächen war es am 04. August 2015 soweit. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner, Vertretern der Landes-, und Kommunalpolitik, vollzogen die beteiligten Verbände und Organisationen der Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelzucht, der Ringgemeinschaft, der Tierzuchtforschung und des Tiergesundheitsdienstes den ersten symbolischen Spatenstich.

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Neue Räume für neue Herausforderungen

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Benjamin Schade

Eröffnung der renovierten Sektionshalle im Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. (TGD)

Pathologische Untersuchungen können einen umfassenden Einblick in die Krankheitssituation eines Bestandes bieten und sind ein wichtiger Bestandteil der tierärztlichen Diagnostik. Der Freistaat Bayern und die Bayerische Tierseuchenkasse fördern daher Sektionen von Nutztieren im TGD finanziell. Damit wird den bayerischen Landwirten und behandelnden Tierärzten eine komfortable, preisgünstige und zeitnahe pathologische Diagnostik ermöglicht.

Nach knapp zweijähriger Sanierungsarbeit erstrahlt die Sektionshalle des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub bei Poing endlich wieder in neuem Glanz. Auf rund 120 m2 werden nun neben kleinen Haus- und Nutztieren auch Großtiere bis 1.500 kg fachgerecht seziert. Tierkadaver können weiterhin zu jeder Tages- und Nachtzeit abgeben werden (ausgenommen davon sind Großtiere). Die moderne Ausstattung unterstützt die drei Fachtierärzte für Pathologie, die zwei Sektionsassistenten und das geschulte Laborpersonal bei der Bearbeitung der Fälle. So wurden im letzten Jahr mehr als 6.600 Tiere im TGD seziert. Zur Qualitätssicherung werden die Labore des TGD regelmäßig von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überprüft.

Die Sektion von Nutztieren (Rind, Schwein, kleine Wiederkäuer, Gehegewild und Nutzgeflügel) und die ggf. darauf folgende histologische Untersuchung sind kostenlos, lediglich für Folgeuntersuchungen (z.B. Bakteriologie, Virologie etc.) wird ein geringer Eigenanteil von ca. 30 % berechnet. Zu jedem Tier muss ein Untersuchungsantrag ausgefüllt werden, aus dem der Vorbericht zum Krankheitsgeschehen und der Untersuchungswunsch hervorgehen. Bei der Sektion eines Kalbes oder Rindes wird zusätzlich der Rinderpass benötigt, da der TGD die Abmeldung über die Tierkörperbeseitigungsanstalt veranlasst. Es besteht auch die Möglichkeit der Anlieferung von lebenden Tieren, hierfür ist allerdings eine telefonische Anmeldung dringend erforderlich. Für Tierkörper bis 60 kg besteht bayernweit ein spezialisierter Kurierservice, der diese direkt beim Landwirt abholt. Hierfür wird eine Abholgebühr abhängig vom Gewicht des Tierkörpers und von der Entfernung bis maximal 47,25 EUR (zzgl. MwSt.) erhoben.

Für die Anmeldung einer Tierkörperabholung rufen Sie bitte folgende Telefonnummern an:
089-9091-212 oder -213.

Kontakt & Anmeldung von Tieren:
TGD Bayern e.V.
Abteilung Pathologie
Dres. Brigitte Böhm, Eva Kappe und Benjamin Schade
Tel. 089-9091-310 oder -317
Fax. 089-9091-234

Einen Untersuchungsantrag zum Download finden Sie hier:

sektionsantrag_tgd_2015.pdf 

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Bienengesundheitsdienst beim TGD

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Andreas Schierling

„Sterben alle Bienen, so hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.

Dieses oft irrtümlich Albert Einstein zugeschriebene Zitat liest man seit einigen Jahren vermehrt in den Medien. Grund hierfür sind weltweite Meldungen über große Verluste von Bienenvölkern und eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands der Bienen. Großflächiger Pestizideinsatz, einseitiges Nahrungsangebot durch landwirtschaftliche Monokulturen, Viren, bakterielle Erkrankungen, Pilzinfektionen, Parasiten – all diese Faktoren bedrohen die Existenz von Bienenvölkern der gesamten Erde. Auch deutsche Imker beklagen eine steigende Anzahl an Problemen für ihre Bienenvölker und dementsprechend immer größere Völkerverluste.

Auch wenn sich die tatsächliche Situation nicht ganz so dramatisch darstellt wie im oben genannten Zitat postuliert, hätte ein fortschreitender Verlust von Bienenvölkern drastische Folgen für die Bevölkerung Deutschlands und der Welt. Knapp ein Drittel der weltweit in der Landwirtschaft eingesetzten Pflanzen zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung ist abhängig von der Bestäubungsleistung der Bienen. Kann diese Leistung nicht mehr erbracht werden, ergeben sich allein in Deutschland ökonomische Schäden in Milliardenhöhe sowie eine Gefährdung der Lebensmittelversorgung und -vielfalt.

Um die Bedrohungen für Honigbienen zu minimieren und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker Bayerns zu verbessern, wurde im Januar 2015 beim TGD ein Bienengesundheitsdienst ins Leben gerufen. In enger fachlicher Kooperation mit dem Fachzentrum Bienen der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim stellt der BGD eine diagnostische Anlaufstelle für alle bayerischen Imker, Imkervereine und Tierärzte in Bezug auf das Thema Bienengesundheit dar.

Zur Erkennung und Analyse von Krankheiten und Belastungen für Honigbienen stehen dem Bienengesundheitsdienst bakteriologische, virologische, parasitologische und spurenanalytische Untersuchungen zur Verfügung.

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Königlicher Besuch beim Tiergesundheitsdienst in Grub

Datum: 23.07.2014   Autor: Dr. Andreas Randt

Katharina Schlattl, die bayerische Milchkönigin besuchte am 23. Juli zusammen mit der bayerischen Milchprinzessin Carola Reiner den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub. Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD stellte Frau Dr. Huber–Schlenstedt das Labor des Eutergesundheitsdienstes vor. Mit sehr großem Interesse verfolgten die königlichen Hoheiten den Ausführungen über die Möglichkeiten der Diagnostik von Milchproben. Neben den bewährten kulturellen Verfahren zur Bestimmung der Mastitiserreger, kommen im Tiergesundheitsdienst auch modernste Methoden zur Erregerdifferenzierung mittels MALDI-TOF und PCR Verfahren zum Einsatz.

Bei dem anschließenden Besuch im BVD – Labor konnten sich Frau Schlattl und Frau Reiner einen Überblick von der rationalen Probenbearbeitung in einem der modernsten BVD – Labore Europas überzeugen. Frau Dr. Alex schilderte detailliert die notwendigen Arbeitsschritte vom Probeneingang über Aufbereitung und Untersuchung bis zur Übertragung der Untersuchungsergebnisse an die HI – Tier.

Ein Besuch in der Abteilung Lebensmittelhygiene rundete den informativen Tag im Tiergesundheitsdienst ab. Mit Hochleistungsgeräten werden in dieser Abteilung neben der Hormonanalytik, vor allem Lebensmittel und Futtermittel auf Arzneimittelrückstände und Umweltkontaminanten untersucht.

Mit den Worten: „Vielen Dank für den interessanten Vormittag. Wir haben heute viel erfahren und sind beeindruckt, was der bayerische Tiergesundheitsdienst alles für die Milcherzeuger leistet und wie genau die hohe Qualität der Arbeit sichergestellt wird“, verabschiedeten sich die Hoheiten von den Mitarbeitern des Tiergesundheitsdienstes.

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Nachfolge geregelt – Dr. Andreas Randt führt zukünftig den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.

Datum: 12.07.2011   Autor:

Grub, 12.7.2011. Herr Dr. med. vet. Andreas Randt stellte sich den Vertretern der TGD- Mitgliedsorganisationen vor. Der Verwaltungsrat des TGD hatte ihn zum tierärztlichen Leiter und Geschäftsführer in geheimer, schriftlicher Wahl einstimmig und ohne Enthaltungen berufen. Der Verwaltungsrat folgte damit dem einmütigen Vorschlag des Vorstandes. Herr Dr. Andreas Randt wird seine neue Funktion am 1.5.2012 antreten.

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BVD/MD: Schäden nicht unterschätzen

Datum: 20.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der Leserbrief erläutert warum eine künstlich provozierte Infektion nicht empfehlenswert ist und warum man beim TGD Bayern vor einer missbräuchlichen Verwendung von Gewebeproben sicher ist.

Leserbrief von Dr. G. Wittkowski

br100719bauernstimme.pdf 

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BVD/MD: Der TGD Bayern nimmt die Sorgen ernst.

Datum: 12.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der TGD Bayern hat mit der ARGE BVD die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Untersuchung von Proben im Rahmen der BVD-Bekämpfung vereinbart. Wir sind das erste Labor in Deutschland, das in Geschäftsbedingungen sein Vorgehen klar beschreibt. Insbesondere weisen wir auf den Punkt 9a hin: "Die Proben und Daten werden beim TGD ausschließlich für Untersuchungen verwendet, die für die Durchführung der BVD-Bekämpfung erforderlich sind. Andere Untersuchungen und Verwendungen sind nur im Einvernehmen mit dem Tierbesitzer möglich. Eine Herausgabe der Proben nach Eingang im Labor erfolgt weder an den Einsender noch an Dritte. Nach der Nutzung werden die Proben sachgerecht entsorgt. Die Datenbestände von Laborergebnissen werden nach den geltenden Speicherfristen für eine qualifizierte Laborbearbeitung gelöscht." Der Untersuchungsauftrag ist mit der Einsendung von Gewebeproben an den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. erteilt, ohne dass hierfür ein schriftlicher Antrag mit Unterschrift und Adressangabe erforderlich ist. Bei Postversand beachten Sie bitte die Transportbedingungen der Post. Ungenügend frankierte Sendungen werden nicht angenommen.

Die vollständigen Geschäftsbedingungen finden Sie im folgenden Dokument:

allgemeine_geschftsbedingungen_arge_bvd.pdf 

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BVD-Bekämpfung: Wissenschaftliche Beweise für die Bekämpfung

Datum: 12.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Einzelne Personen stellen in einem Musterbrief die wissenschaftlichen Grundlagen der BVD-Bekämpfung in Frage.
Sie bestreiten die Existenz des BVD-Virus und verneinen 40 Jahre wissenschaftlichen Fortschritt.
Bilden Sie sich Ihre Meinung - Unsere Antwort finden Sie im folgenden Dokument:

br100706sonjagoldfinger-bndnis_fr_gesunde_tiere.pdf 

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Stellungnahme des Arbeitskreises "Eutergesundheit " zur Verwendung der PCR in der Mastitisdiagnostik

Datum: 06.07.2010   Autor: Prof. Klaus Fehlings

Die Stellungnahme ist bei der Bundestierärztekammer verfügbar: Link

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Unsachliche Berichterstattung zu BVD

Datum: 16.06.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Gegendarstellung zu einem Bericht in der Sendung "Funkstreifzug" von Bayern 5.

Gegendarstellung im folgenden Dokument:

entgegnung_rundfunkbeitrag.pdf 

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Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD)

Datum: 02.02.2010   Autor: Dr. Gerhard Wittkowski

Neue E-Mailadresse

bvd(_AT_)tgd-bayern.de
eingerichtet.

Ab sofort können Sie Ihre Fragen zur Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD) und ihre Bekämpfung an die Fachleute des TGD direkt stellen

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Blauzungenkrankheit: Derzeit keine Tiere aus Frankreich einführen

Datum: 14.10.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Stellungnahme zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit und zum BTV1-Risiko.

Beitrag in folgendem Dokument:

bzk_stellungn_impfung.pdf 

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TGD Web-Präsentation

Datum: 22.06.2009   Autor: Josef Fußeder

Der TGD Bayern e.V. ist seit 1996 im Internet präsent. Mittlerweile haben sich Technik und Angebot
wesentlich geändert. Mit der längst überfälligen Neugestaltung versucht der TGD schrittweise den
aktuellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Anregungen werden gerne entgegengenommen.

Info zur neuen Homepage in folgendem Dokument:

Homepage-Screen.jpg 

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Salmonellen- Untersuchungspflicht seit März 2007

Datum: 04.06.2007   Autor: G. Wittkowski und H. Niemeyer

Salmonellenuntersuchungspflicht.pdf 

Europäischer BVD-Tag in Grub ein voller Erfolg

Datum: 6. und 7.12.2012   Autor: Dr. G. Wittkowski

180 Landwirte und Tierärzte aus 14 Ländern kamen in die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Es ging um BVD/MD (Bovine Virus Diarrhoe / Mucosal Disease, weltweit eine der schädlichsten Infektionskrankheiten des Rindes. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. und die europäische Vereinigung der Tiergesundheitsdienste, (Fédération Européenne pour la Santé Animale et la Sécurité Sanitaire, FESASS) hatten eingeladen. Referenten aus Bayern, Sachsen- Anhalt und Sachsen, Irland, Italien, Österreich, Schweiz und Norwegen berichteten über ihre Erfahrungen aus allen Bekämpfungsphasen mit dem Ziel, das Virus aus der Rinderpopulation zu entfernen. Die Vorträge können Sie als PDF- Datei abrufen (s. unten).

2012 gibt es in 12 Staaten Europas eine Pflichtbekämpfung. Die Diskussionen um den besten, sichersten und preiswertesten Weg in der BVD-Bekämpfung und
- für den nationalen und europäischen Rechtsrahmen,
- in der Diagnostik
- in der Kommunikation mit Landwirten und Tierärzten,
- in kleinen Betrieben Südtirols und Norwegens und den großen Rinderbeständen in Sachsen
leiteten Moderatoren aus Brüssel und Paris.

Dr. Ola Nyberg aus Norwegen, das als erster Staat 1992 mit der Bekämpfung begonnen hatte und seit 2004 BVD-frei ist, machte zögernden Teilnehmern als letzter Redner nach einem anstrengenden und hervorragend organisierten Tag Mut: „Norwegen hat die Bekämpfung 7 Mio. € gekostet, aber wir haben 18 Mio. € durch bessere Tiergesundheit verdient. Das ist mehr, als wenn wir das Geld bei der Bank angelegt hätten. Ja, deshalb würden wir es immer wieder tun!“ Dr. Gerhard Wittkowski, Vizepräsident der FESASS, betonte in seinem Schlusswort, dass bei einem positiven Kosten- Nutzen- Verhältnis mit der BVD-Bekämpfung begonnen werden sollte. Dies wäre in jedem Land zu prüfen. Man sollte mit einer Bekämpfung beginnen, wenn diese zur Wertschöpfung in der Rinderhaltung beitrüge. Er wies darauf hin, dass auch für Infektionskrankheiten, bei denen einzelne europäische Staaten freiwillig in der Bekämpfung vorangingen, rechtliche Regelungen gefunden werden müssen, die den innergemeinschaftlichen Handel mit infizierten Tieren in solchen Situationen verhinderten.

82 Teilnehmer (45%) bewerteten anschließend die Veranstaltung anonym und gaben ihr die hervorragende Note 1,6. Am nächsten Tag nutzten 45 Gäste aus dem In- und Ausland die Gelegenheit, sich beim Tiergesundheitsdienst Bayern im derzeit modernsten europäischen BVD- Labor über die rationelle Probenverarbeitung zu informieren.

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Veranstaltung: DVG-Tagung zur Mastitisbekämpfung am 22. und 23.03.2012

Datum: 23.03.2012   Autor: Prof. Dr. Klaus Fehlings

Am 22. und 23. März 2012 fand im Zentralinstitut des Tiergesundheitsdienstes in Grub eine wissenschaftliche Tagung der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) statt, die auf breite Resonanz gestoßen ist und von den Teilnehmern eine sehr positive Beurteilung erhalten hat.

Die Tagung der „Arbeitsgemeinschaft Sachverständigenausschuss Subklinische Mastitis der DVG“ wurde von der DVG organisiert und vom TGD in Grub ausgerichtet und durchgeführt. Die Tagungsleitung hatte der Leiter des Sachverständigen-ausschusses Subklinische Mastitis, Prof. Dr. Klaus Fehlings.

Die Tagung stand unter dem Leitthema „Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung“, der sich die in der Praxis tätigen tierärztlichen Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die in der Wissenschaft, der Forschung, der Veterinärverwaltung, der pharmazeutischen Industrie oder den Eutergesundheitsdiensten Beschäftigten tagtäglich stellen müssen. Das Spektrum der Vorträge in Grub umfasste den weiten Bereich der Sicherstellung der Eutergesundheit und Milchqualität durch die tierärztlichen Bestandsbetreuung, die Darstellung neuer Forschungsergebisse aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit, die Vorstellung neuer Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung und Hinweise für praktische Ansätze zur Therapie bzw. dem gezielten Einsatz von Therapeutika zur Mastitisbekämpfung und –prävention.

An der Veranstaltung nahmen 137 Gäste teil.

Der Tagungsband mit Kurzdarstellungen der Vorträge kann bei der DVG (

info(_AT_)dvg.net
; Homepage:www.dvg.net) bestellt werden.

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Tagung der Arbeitsgruppe "Subklinische Mastitis" der DVG

Datum: 22. bis 23.03.2012   Autor:

Beim Tiergesundheitsdienst Bayern e. V., Grub/Poing
Leitthema: Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung

Themenkomplexe:

  • Eutergesundheit und Bestandsbetreuung
  • Neues aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit
  • Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung
  • Therapie

Tagungsleitung: Prof. Dr. Klaus Fehlings

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Link zur DVG Anmeldung

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AVID-Veranstaltung "Aktuelles zur PRRS" am 20.10.2005

Datum: 08.08.2005   Autor:

Am 20.10.2005 findet ab 10:00 Uhr in den Räumen des TGD eine AVID-Veranstaltung zum Thema "Aktuelles zur PRRS" statt. Interessenten können sich hier die folgenden Dokumente als PDF-Dateien herunterladen:

PRRS-Tagung_2005-10-20_Programm.pdf 

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