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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Kurznachrichten

Veränderungen beim EGD ab 1.7.2018

Datum: 2.7.2018   Autor: Eutergesundheitsdienst

Aufgrund der gesetzlichen Änderungen (DSGVO, TÄHAV etc.) müssen einige Bereiche beim Eutergesundheitsdienst des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. umgestellt werden.

1) Aufgrund der geänderten Gesetzeslage (DSGVO) dürfen wir Ihnen seit dem 25.5.2018 die Untersuchungsbefunde ohne persönliche Zustimmung nicht unverschlüsselt per Email zukommen lassen. Vielmehr benötigen wir bei jedem einzelnen Probeantrag, der Ihre personenbezogenen Daten enthält, Ihre Zustimmung und Unterschrift. Dann können alle auf dem Antrag gelisteten Personen die Befunde weiterhin unverzüglich an die hinterlegte Email gesendet bekommen.

2) Nach Rücksprache mit der Bayerischen Tierseuchenkasse ist die Untersuchung von Mastitisproben von Einzeltieren zur Klärung der Krankheitsursache einer nicht gelisteten Krankheit de-minimis förderfähig. Hierfür wurde unser Antrag angepasst und es gibt nun die Option „Krankheitsverdacht, TSK-Nr….“, die es in solchen Fällen mit Vorbericht auszufüllen gilt.

3) Milchproben, welche im Rahmen der Projekte zur Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen Nutztieren durch den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. entnommen und untersucht werden, sind in unveränderter Form förderfähig.

Aufgrund dieser Vorgaben ändern sich die Abrechnungsmodalitäten ab dem 01.07.2018 wie folgt:

1. Einzelmilchproben (M-Set). Milchuntersuchungen werden ab nun erst nach vollständiger Untersuchung berechnet, um de-minimis konforme Rechnungen ausgeben zu können. Alle Untersuchungen und Zusatzuntersuchungen werden entsprechend nachberechnet, inkl. z.B. Resistenzbestimmungen mittels MHK-Bestimmungen (MHK=Minimale Hemmstoffkonzentration). Die ab dem 1.7.2018 gültige Preisliste des Eutergesundheitsdienstes können Sie bei uns direkt anfordern. Bei vor dem 30.06.2018 angeforderten M-Sets wird ab dem 01.01.2019 entsprechend nachberechnet.

2. Für Milchproben, welche im Rahmen der Projekte zur Eutergesundheit durch den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. entnommen und untersucht werden, ändert sich nichts.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit,

Ihr
TGD Bayern e.V.

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Wissenschaftlicher Austausch zum Thema Ferkelkastration in München

Datum: 07.02.2018   Autor: Dr. A. Randt

Auf Einladung und unter der Leitung des Dekans der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Herrn Prof. Dr. Straubinger, fand am 30. Januar 2018 ein wissenschaftlicher Austausch zum Thema - 4. Weg der Ferkelkastration - statt. Die teilnehmenden Wissenschaftler sowie die Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, der Wirtschaft und der berufsständigen Organisationen haben die Möglichkeiten zur lokalen Betäubung mit Lokalanästhetika bei der Ferkelkastration intensiv erörtert. Ergebnisse des Austauschs werden in Kürze veröffentlicht.

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Diskussion zur Zukunft der Ferkelkastration beim Heinsberger Schweinetag

Datum: 16.01.2018   Autor: TGD Bayern e.V.

Dr. Gerhard Wittkowski vom Tiergesundheitsdienst Bayern machte deutlich, warum er die Lokalanästhesie, den sogenannten vierten Weg, der Impfung gegen Ebergeruch als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration vorzieht. Er war einer der Referenten beim Heinsberger Schweinetag, den die Tierzuchtzentrale Heinsberg vergangene Woche Mittwoch in Hückelhoven veranstaltet hat. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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Salmonellen in Futtermitteln - Arbeitsgruppe veröffentlicht Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen

Datum: 11.01.2018   Autor: Dr. Ingrid Lorenz

Am 22. Dezember hat die ADM Spyck GmbH, Straubing in einer Pressemeldung vor möglicherweise mit Salmonellen kontaminiertem Viehfutter gewarnt. Zwischen 13. Nov. und 15. Dez. waren mehrere Proben positiv auf Salmonellen getestet worden. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich um Extraktionsschrot aus gentechnikfreien Sojabohnen, die in Bayern, Österreich, Ungarn und anderen Staaten des Donauraums angebaut worden sind. Unter der Leitung des Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) erstellte eine Ad-hoc Arbeitsgruppe nun Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen für betroffene Landwirte. Diese finden Sie hier

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