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Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

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Schutzmaßnahmen gegen die Klassische Geflügelpest (“Vogelgrippe”)

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Holger Salisch

Seit Anfang November 2014 ist es in Deutschland und Holland zu Ausbrüchen der Infuenza A mit der als besonders gefährlich eingestuften asiatischen Variante H5N8 bei Puten, Legehennen und Mastelterntieren gekommen. Zudem wurde dieser Virustyp in einer auf Rügen geschossenen wildlebenden Krickente gefunden. Krickenten leben in Sibirien und ziehen nach Europa und Asien. In England wurde im November H5N1 und H7N9 bei Zuchtenten nachgewiesen. Wie in den vergangenen Risikojahren 1999, 2003 und 2006 ist mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen, zumal wir erst am Beginn der kalten Jahreszeit stehen. Die Infektion wandert durch Zugvögel und mangelnde Vorsicht beim Tier- und Lebensmittelhandel. Infektionen können auch durch Kontakt mit gebrauchter kontaminierter Einstreu, anderen kontaminierten Materialien und durch Menschen oder tierische Überträger ausgelöst werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt

Schutz-Vogelgrippe24112014.pdf