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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Bienen - Fachbeiträge

Auf dieser Seite werden fachliche Beiträge der TGD - Mitarbeiter - Fachbereich Bienengesundheitsdienst - bereitgestellt. Fachbeiträge zur Tiergesundheit bei Honigbienen als auch zu Fragen der Diagnostik und Lebensmittelsicherheit werden durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.


Ergebnisse des AFB-Monitorings 2018

Datum: 15.05.2019   Autor: A. Schierling

Auch 2018 konnten bayerische Imkerinnen und Imker Futterkranzproben zur Untersuchung hinsichtlich einer Kontamination durch Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut (AFB), Paenibacillus larvae, zum TGD einsenden.
Die Analyse von Futterkranzproben bietet den entscheidenden Vorteil, potentiell in Bienenvölkern vorhandene Sporen frühzeitig und damit zu einem Zeitpunkt erkennen zu können, in dem ein klinischer Ausbruch der AFB noch mit verhältnismäßig geringem Aufwand verhindert werden kann.
Alle bayerischen Imkerinnen und Imker können eigeninitiativ Futterkranzproben aus ihren Völkern entnehmen und zu Untersuchung einsenden. Darüber hinaus finden jährlich systematische Beprobungen definierter Fläche (z.B. Landkreise) statt. Hierdurch können Sporenquellen in der beprobten Region erkannt und schnell Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Durch eine Förderung durch den Freistaat Bayern über das Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten können die Futterkranzanalysen für bayerische Imkerinnen und Imker kostenfrei durchgeführt werden.

Die Ergebnisse des Monitorings in 2018 sind im folgenden Bericht zusammengefasst:

Bericht: Monitoring-Programm zur Prophylaxe der Amerikanischen Faulbrut in Bayern: Ergebnisse 2018

Weitere Informationen zur Amerikanischen Faulbrut, der Futterkranzbeprobung, der Durchführung eines systematischen Monitorings sowie zur Interpretation der Analyseergebnisse finden Sie hier

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Neue Bedrohungen für unserer Bienen

Datum: 08.06.2018   Autor: A. Schierling

Mit dem Kleinen Beutenkäfer Aethina tumida und der Asiatischen Hornisse Vespa velutina sind zwei neue, invasive Bienen-Schädlinge in Europa angekommen, die auch unseren Bienenvölkern in Zukunft beträchtliche Probleme bereiten könnten. Die Verbreitung des Kleinen Beutenkäfers in Europa beschränkt sich glücklicherweise noch auf den Süden Italiens. Die Asiatische Hornisse hingegen ist bereits in Deutschland angekommen und wird sich wohl weiter ausbreiten.
Im gemeinsam durch den BGD und das Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) in Veitshöchheim verfassten Artikel "Neue Gefahren für die Bienen" werden die Asiatische Hornisse und der Kleine Beutenkäfer beschrieben und deren Schadpotential für Bienenvölker dargestellt. Der Artikel ist im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt (Ausgabe 22/2018, S. 42) erschienen.

Eine frei zugängliche Online-Version des Artikels ist unter folgendem Link zu erreichen Neue Gefahren für die Bienen.

Weitere Informationen zum Kleinen Beutenkäfer und der Asiatischen Hornisse (Bestimmung, Bekämpfung etc.) sind im Downloadbereich (rechts unten) des Nationalen Referenzlabors für Bienenkrankheiten (Friedrich Löffler-Institut) sowie den Seiten des IBI (Asiatische Hornisse, Kleiner Beutenkäfer) zu finden.

Eine Beschreibung des im Artikel erwähnten Monitoring-Projekts "BeeWarned" des IBI ist hier einsehbar: Projekt BeeWarned

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Ergebnisse der Rückstands- und Authentizitätsanalysen von Bienenwachs 2017

Datum: 08.06.2018   Autor: A. Schierling

Bienenwachs stellt den Baustoff der Bienen für die Wiege Ihrer Nachkommen sowie für die Lagerung von Vorräten dar. Gesunde Bienenvölker und einwandfreie Bienenprodukte setzen eine hohe Wachsqualität voraus. Im BGD wird jährlich eine große Zahl an Wachsproben hinsichtlich Rückständen aus Bienenarznei- und Pflanzenschutzmitteln sowie hinsichtlich deren Authentizität geprüft. Die Ergebnisse der Analysen von 2017 werden im folgenden Bericht zusammengefasst und bewertet.

Rückstands- und Authentizitätsanalysen bayerischen Bienenwachses: Ergebnisse 2017

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Ergebnisse des AFB-Monitorings 2017

Datum: 07.06.2018   Autor: A. Schierling

Die Amerikanische Faulbrut (AFB) der Honigbienen ist die derzeit einzige anzeigepflichtige Bienenseuche in Deutschland. Ein Ausbruch der Seuche hat gravierende Folgen für die betroffenen Völker sowie alle Imkereien in Region.
Mit Hilfe bakteriologischer Analysen von Futterkranzproben können Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut im Futter von Bienenvölkern erkannt werden, noch bevor die Seuche klinisch ausbricht. Dies macht die frühzeitige Durchführung von Gegenmaßnahmen möglich, wodurch ein klinischer Ausbruch der AFB verhindert werden kann. Durch die systematische Beprobung einer definierten Fläche (z.B. eines Landkreises) kann darüber hinaus ermittelt werden, ob in der Region Sporenquellen vorhanden sind. Der TGD Bayern e.V. führt jährlich derartige Beprobungen durch und steht den beteiligten Imkerverbänden hierdurch bei der Kontrolle der AFB im Verbandsgebiet zur Seite. Die Ergebnisse des Monitorings in 2017 sind im folgenden Bericht zusammengefasst:

Bericht: Monitoring-Programm zur Prophylaxe der Amerikanischen Faulbrut in Bayern: Ergebnisse 2017

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Vergleich der Schadstoffbelastungen von "Stadt- und Landbienen"

Datum: 24.05.2018   Autor: A. Schierling

Bienenvölker sind in Stadtgebieten anderen Schadstoffbelastungen ausgesetzt als in ländlichen Regionen. Stellt man theoretische Überlegungen an, so könnte man vermuten, dass in Stadtgebieten ein großflächiger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht stattfindet und deshalb weniger entsprechende Belastungen auf Bienenvölker einwirken. In ländlichen Regionen hingegen sollten weniger schädliche Einflüsse durch Schwermetalle und Rückstände aus Industrie- und Verbrennungsprozessen o.ä. zu finden sein. In einer Studie des Bienengesundheitsdienstes im Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. wurden Bienenbrotproben aus "Stadt- und Land-Bienenvölkern" rückstandsanalytisch untersucht und die oben beschriebenen Theorien auf den Prüfstand gestellt.

Die Ergebnisse der Vergleichsstudie des BGD sind im Artikel "Belastung in Stadt und Land" zusammengefasst. Der Artikel ist in der Ausgabe 3/2018 (Seite 55) des Deutschen Bienen-Journals erschienen und kann hier als PDF herunter geladen werden:

Artikel: Belastung in Stadt und Land, Deutsches Bienen-Journal 3/2018, S. 55

Zusätzliche Grafiken stehen unter der Rubrik "Fachberichte" auf der Homepage des Deutschen Bienen-Journals zur Verfügung:

Grafiken: Stadt und Land: Bienen erleben Belastungen

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Virus-Erkrankungen der Honigbiene

Datum: 22.11.2017   Autor: A. Schierling

Mit über 20 Erregern gibt es kaum ein Insekt, für das mehr pathogene Viren bekannt sind, als Honigbienen. Die Symptome einer Infektion reichen von Störungen des Sozialgefüges im Bienenvolk, Verhaltensänderungen und motorischen Beeinträchtigungen von Bienen bis hin zu Brutausfällen und erhöhtem Totenfall in und um das Volk.

Im Artikel "Das große Siechen" aus der Oktoberausgabe 2017 der Zeitschrift bioNachrichten des Biokreis e.V. sind Symptome von Virusinfektionen und weitere Informationen zu Bienenvirosen zusammengefasst. Den Artikel finden Sie ab Seite 30.

bioNachrichten Oktoberausgabe 2017 (Gesamtausgabe)

Anmerkung:
Leider wurde durch die Redaktion der Zeitschrift ohne vorherige Rücksprache mit dem BGD ein Untertitel eingesetzt, der fachlich nicht korrekt ist. Die Varroa-Milbe ist natürlich keine Viruserkrankung sondern ein wichtiger Überträger der Erreger.

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Brutschäden durch Unterkühlung

Datum: 05.10.2016   Autor: A. Schierling

Honigbienen sind in der Lage die Temperatur ihres Brutnestes sehr exakt zu regulieren und stets auf einem für die Entwicklung der Brut optimalen Niveau zu halten. Hierzu wird das Brutnest durch die ansitzenden Bienen je nach Bedarf aufgeheizt oder gekühlt. Bereits geringe Abweichungen vom Optimalwert 35°C können Entwicklungsschäden an der Brut hervorrufen, die leicht mit den Symptomen von Bienenkrankheiten oder Vergiftungserscheinungen verwechselt werden können.
Im Artikel "Bienenzittern" sind die Symptome von Brutunterkühlungen sowie Strategien zu deren Vermeidung zusammengefasst.
Beitrag bioNachrichten: Bienenzittern

Der Artikel zur Thermoregulation im Brutnest der Honigbiene wurde in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift bioNachrichten veröffentlicht. Die gesamte Ausgabe ist unter folgendem Link verfügbar: bioNachrichten

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Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol zur Varroa-Bekämpfung

Datum: 27.07.2016   Autor: A. Schierling

Bei den Analysen von Bienenwachs des TGD im Jahr 2015 konnten in über 35% der eingesendeten Wachse Rückstände des Varroa-Bekämpfungsmittels Thymol nachgewiesen werden (s. Artikel Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe). Thymol ist ein wirksames und bienenschondes Varroazid, das allerdings auch schnell zu Rückstandsproblemen führen kann. Wird rückstandsbelastetes Wachs im Honigraum eingesetzt, so ist eine Kontamination des Honigs durch Übergang von Wirkstoffen aus dem Wachs in den Honig nicht auszuschließen. Informationen zu Wachsmanagement und Rückstandsvermeidung nach Thymol-Einsatz sind im folgenden Merkblatt zusammengefasst: Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol

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Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe

Datum: 22.07.2016   Autor: A. Schierling

Viele Wirkstoffe aus Pflanzenschutz- und Bienenarzneimitteln können sich im Wachs von Bienenvölkern anreichern und anschließend nachweisbare Rückstände in Honig verursachen. Durch die richtige Betriebsweise und regelmäßige Rückstandsanalyse des eingesetzten Wachses sind Verunreinigungen des Honigs vermeidbar.

Im folgenden Artikel sind die Ergebnisse der Wachsanalysen des Bienengesundheitsdienstes im Jahr 2015 zusammengefasst: Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe

Der Artikel zu den Wachsanalysen des BGD wurde in der Juni-Ausgabe 2016 in „Imkerfreund“, „ADIZ“ bzw. „die biene“ veröffentlicht.

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