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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Bienen - Fachbeiträge

Auf dieser Seite werden fachliche Beiträge der TGD - Mitarbeiter - Fachbereich Bienengesundheitsdienst - bereitgestellt. Fachbeiträge zur Tiergesundheit und zum Tierschutz bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Fischen und Nutzgeflügel als auch zu Fragen der Diagnostik und Lebensmittelsicherheit werden durch das Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.


Ergebnisse des AFB-Monitorings 2016

Datum: 07.09.2017   Autor: A. Schierling

Seit 2016 führt der BGD ein Monitoring-Programm zur Erfassung der Verbreitung von Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut Paenibacillus larvae durch. Hierbei werden in ausgewählten Landkreisen Bienenstände in regelmäßigen Abständen beprobt und das entnommene Futter einer Laboranalyse unterzogen. Werden die Beprobungen in Zeiten geringer Tracht und hoher Neigung zu Räuberei durchgeführt, kann vom Ergebnis der Untersuchung einzelner Bienenstände auch auf die Situation im Umfeld geschlossen werden. Wenn im Umfeld des beprobten Standes Sporenquellen vorhanden sind, so werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit von den beprobten Völkern angeflogen und damit ein Sporeneintrag nachweisbar. Verläuft die Futterkranzanalyse aber negativ, so kann davon ausgegangen werden, dass im beflogenen Gebiet mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Sporenquellen existieren.
Neben den im Monitoring-Programm gezogenen Proben gehen auch Futterkranzproben von eigeninitiativ einsendenden Imkern mit in die Auswertung ein.

Die Ergebnisse des Monitorings 2016 sind im folgenden Poster zusammengefasst: Ergebnisse AFB-Monitoring 2016

Die im Poster dargestellten untersuchten Gebiete beziehen sich ausschließlich auf die Ergebnisse der Analysen des BGD und spiegeln die Situation zum Zeitpunkt der jeweiligen Beprobung wieder. Die aktuelle Situation amtlich festgestellter Ausbrüche der Amerikanischen Faulbrut in Deutschland kann im Tierseucheninformationssystem (TSIS) des Friedrich Löffler-Instituts eingesehen werden.

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Brutschäden durch Unterkühlung

Datum: 05.10.2016   Autor: A. Schierling

Honigbienen sind in der Lage die Temperatur ihres Brutnestes sehr exakt zu regulieren und stets auf einem für die Entwicklung der Brut optimalen Niveau zu halten. Hierzu wird das Brutnest durch die ansitzenden Bienen je nach Bedarf aufgeheizt oder gekühlt. Bereits geringe Abweichungen vom Optimalwert 35°C können Entwicklungsschäden an der Brut hervorrufen, die leicht mit den Symptomen von Bienenkrankheiten oder Vergiftungserscheinungen verwechselt werden können.
Im Artikel "Bienenzittern" sind die Symptome von Brutunterkühlungen sowie Strategien zu deren Vermeidung zusammengefasst.
Beitrag bioNachrichten: Bienenzittern

Der Artikel zur Thermoregulation im Brutnest der Honigbiene wurde in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift bioNachrichten veröffentlicht. Die gesamte Ausgabe ist unter folgendem Link verfügbar: bioNachrichten

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Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol zur Varroa-Bekämpfung

Datum: 27.07.2016   Autor: A. Schierling

Bei den Analysen von Bienenwachs des TGD im Jahr 2015 konnten in über 35% der eingesendeten Wachse Rückstände des Varroa-Bekämpfungsmittels Thymol nachgewiesen werden (s. Artikel Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe). Thymol ist ein wirksames und bienenschondes Varroazid, das allerdings auch schnell zu Rückstandsproblemen führen kann. Wird rückstandsbelastetes Wachs im Honigraum eingesetzt, so ist eine Kontamination des Honigs durch Übergang von Wirkstoffen aus dem Wachs in den Honig nicht auszuschließen. Informationen zu Wachsmanagement und Rückstandsvermeidung nach Thymol-Einsatz sind im folgenden Merkblatt zusammengefasst: Wachsmanagement bei Einsatz von Thymol

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Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe

Datum: 22.07.2016   Autor: A. Schierling

Viele Wirkstoffe aus Pflanzenschutz- und Bienenarzneimitteln können sich im Wachs von Bienenvölkern anreichern und anschließend nachweisbare Rückstände in Honig verursachen. Durch die richtige Betriebsweise und regelmäßige Rückstandsanalyse des eingesetzten Wachses sind Verunreinigungen des Honigs vermeidbar.

Im folgenden Artikel sind die Ergebnisse der Wachsanalysen des Bienengesundheitsdienstes im Jahr 2015 zusammengefasst: Rückstandsbelastung bayerischer Wachskreisläufe

Der Artikel zu den Wachsanalysen des BGD wurde in der Juni-Ausgabe 2016 in „Imkerfreund“, „ADIZ“ bzw. „die biene“ veröffentlicht. Der Originalartikel ist unter folgendem Link verfügbar: Fingerabdruck Bienenwachs

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