Merkblätter

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Versuchen Sie stets vor der Probeneinsendung mit Hilfe Ihres zuständigen Gesundheitswartes oder Fachberaters für Bienenzucht eine Verdachtsdiagnose zu stellen, um Probennahme und -versand entsprechend gestalten zu können. Eine weitere Hilfe stellt das Dokument „Krankheitsuntersuchung am Bienenstand“ des Fachzentrums Bienen der LWG Veitshöchheim dar. Falls nötig setzen Sie sich vor einer Einsendung mit dem BGD oder dem FZ Bienen in Veitshöchheim in Verbindung.

 

Untersuchungsantrag BGD

Bitte legen Sie Ihrer Einsendung immer einen Untersuchungsantrag bei, da die Proben sonst nicht bearbeitet werden können.

 

Merkblätter zu Laboruntersuchungen beim BGD

 

 

Gesetzlich geregelte Spezialfälle

Besonderheiten bei Bienenseuchen (Bienenseuchenverordnung)

Besteht ein Verdacht auf den Ausbruch einer Bienenseuche im Sinne der Bienenseuchenverordnung (insbesondere der Amerikanischen Faulbrut) muss die Krankheit sofort dem Veterinäramt am Landratsamt oder der Stadtverwaltung angezeigt werden.

Die Untersuchungen am Bienenstand erfolgen dann direkt durch den Amtstierarzt oder eine von ihm beauftragte Person. Hierfür werden in der Regel die ehrenamtlichen Gesundheitswarte der Verbände herangezogen. Die Laboruntersuchung erfolgt beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Diagnostik von Bienenkrankheiten am LGL

 

Besonderheiten bei Bienenvergiftung (Bienenschutzverordnung)

Vergiftungen können beim BGD nicht untersucht werden. Besteht der Verdacht auf eine Bienenvergiftung durch Pflanzenschutzmittel oder Frevel, kann direkt ein Untersuchungsantrag an das Julius Kühn-Institut in Braunschweig gerichtet werden. In diesem Verdachtsfall sollte die Untersuchung am Bienenstand sowie die Probenziehung unter Zeugen erfolgen.