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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

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Eutergesundheit

Datum: 2017   Autor: Eutergesundheitsdienst

Beiträge des Eutergesundheitsdienstes.


Woher kommen die Keime in der Tankmilch? 2017. Erhöhte Keimzahlen in der Tankmilch haben viele Ursachen. Kommt’s von den Kühen, der Umwelt oder der Anlage? Die Methode der Keimdifferenzierung erleichtert heute die Ursachenforschung. Autor: U. Sorge Quelle: Elite 6/2017.


Ist die Reduzierung der Zellzahl eine Mission Impossible? 2017. Die Eutergesundheit hat Einflüsse auf die Produktivität und Wohlbefinden der Milchkühe. Laut DLQ waren von den in 2016 untersuchten Kühen im Durchschnitt ca. die Hälfte (56%) als eutergesund einzustufen (Behr, 2017). Diese veröffentlichten Zahlen beziehen sich jedoch auf Kuh- und nicht auf Herdenebene. Viele Herden werden die angestrebte Kennzahl von 75% eutergesunden Kühen (<100.000 Zellen/ml) erreichen. Andere Herden kämpfen jedoch mit gehäuft auftretenden subklinischen und klinischen Mastitiden. Daher stellen sich die Fragen: was unterscheidet Herden mit guter Eutergesundheit von denen mit „ausbaufähiger“ Eutergesundheit und was kann getan werden, um den Anteil eutergesunder Kühe einer Herde zu erhöhen? Autor: U. Sorge Quelle: Nutztierpraxis Aktuell 58:18-21.

Mastitis? TGD checkt die Erreger. 2017. Nach wie vor sind Euterentzündungen eine der Berufskrankheiten unserer Milchkühe. Will man gezielt gegen die Ursachen vorgehen, muss man unter anderem die Erreger kennen und auch wissen welche Antibiotika wirken. Mit seinem Eutergesundheitsdienst erhebt der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Jahr für Jahr umfassend Daten zum Vorkommen und zur Empfindlichkeit der verschiedenen Mastitiserreger gegenüber den verfügbaren Antibiotika. Autoren: R. Huber-Schlenstedt, A. Gey, K. Schierling, U. Sorge Quelle: Milchpur 1:18-24.

Die Kosten von Mastitis. 2016. Die Kosten und Produktionsverluste von Euterentzündungen werden oftmals unterschätzt. Die Excel-Datei wurde von Prof. John Fetrow (Universität von Minnesota, USA) für deutsche Milchbauern entwickelt. Sie kann genutzt werden, um die Kosten von Mastitiden im jeweiligen Betrieb zu schätzen. Die gelben Felder können verändert werden, um Ist- und Sollwerte für die eigene Herde sowie die aktuellen Preise einzugeben. Autor: J. Fetrow

Fetrow.2015._Kosten_von_Mastitis.xlsx 

Ruhephase für die Milchkuh - Das Trockenstehen. 2016. Um in den aufeinander folgenden Laktationen eine optimale Milchleistung gewährleisten zu können, spielt im Hinblick auf die Tiergesundheit das Einhalten einer ausreichenden Rast- oder Trockenstehzeit eine ganz entscheidende Rolle. denn in dieser Zeit kann sich das Milchdrüsengewebe rückbilden und regenerieren. Außerdem wird die Biestmilch mit einer hohen Konzentration an Abwehrstoffen für das Kalb gebildet. Autor: A. Randt Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (8. Januar 2016, Ausg 1)

Verteilung und Antibiotikaresistenzen von Mastitiserregern in Bayern. 2016. Im Milchlabor des TGD Bayern e.V. wurden im Jahr 2015 insgesamt 366.361 Viertelgemelksproben on 93.880 Kühen untersucht. Während bei subklinischen Mastitiden (schalmtest-positiv) S. aureus dominierte, wurde in den sinnfällig veränderten Proben (klinische Mastitiden) am häufigsten S. uberis nachgewiesen. Autor: R. Huber-Schlenstedt, K. Schlotter

Prävalenzen der unterschiedlichen Mastitiserreger in bayerischen Milchviehherden. 2015. Im Milchlabor des TGD Bayern e.V. wurden im Jahr 2014 insgesamt 375.296 Viertelgemelksproben von 96.057 Kühen bayerischer Milchviehhalter untersucht. In 15% der im Rahmen von Bestandsuntersuchungne entnommenen Viertelgemelksproben wurden Mastitiserreger nachgewiesen. Autor: R. Huber-Schlenstedt, K. Schlotter

Diagnostik von Mykoplasmen-mastitiden beim TGD Bayern e.V. 2015. Wenn plötzlich ein gehäuftes Auftreten von klinischen oder therapieresistener Mastitiden im Bestand auftritt, kann dies an Mycoplasma Infektionen liegen. Autor: K. Schlotter, R. Huber-Schlenstedt, M. Hagg, S. Müller, M. Alex

Nachweis von Salmonella Schleissheim in Viertelgemelksproben beim Eutergesundheitsdienst des TGD Bayern e.V. 2015. Nach wie vor treten in oberbayerischen Beständen vereinzelt Fälle von Rindersalmonellose auf. Ein Fall im jahr 2014 allerdings zeichnete sich dadurch aus, dass die üblichen Anzeichen einer Rindersalmonellose im Bestand nicht vorhanden waren bzw. nicht beobachtet wurden. Autoren: R. Huber-Schlenstedt, A. Gangl, H. Funk, C. Otterbein, P. Zimmermann, A.-K. Bajtay, M. Zechmann und K. Schlotter

Multiple cases of mecC-MRSA in a Bavarian dairy herd. 2014. This is the first report about multiple cases of methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) harboring the alternative methicillin resistance gene mecC in a single dairy herd. The detection of mecC-positive S. aureus in milk samples from 16 out of 56 cows kept in a herd in Bavaria, Germany, shows that S. aureus strains harboring mecC are able to spread among livestock, and that they are not limited only to individual cases. Autor: K. Schlotter, R. Huber-Schlenstedt, A. Gangl, H. Hotzel, S. Monecke, A. Reißig, E. Müller, R. Ehricht. Quelle: NMC Annual Meeting 2014 & J. Dairy Sci. 97:2782-2788

Im Dienst der Eutergesundheit. 2014. Seit Jahrzehnten arbeitet der bayerische Eutergesundheitsdienst (EGD) daran, dass die Eutergesundheit unserer Kühe verbessert wrid. Er hilf dadurch auch gleichzeitig mit, die Milchqualität zu sicher und zu verbessern. LKV, EGD und MPR stehen Ihnen als Milcherzeuger also an der Seite, um Sie bei Ihrer Qualitätsarbeit zu unterstützen. Autor: R. Huber-Schlenstedt, K. Schlotter Quelle: MilchPur 1.2014 S. 12-17

Äskulin-positive Streptokokken: nur S.Uberis und Enterokokken?. 2014. In den vorliegenden Untersuchungen wurde im ersten Schritt nach einer möglichst sicheren, kostengünstigen und auch im Routinelabor praktikablen Methode zur Abgrenzung der verschiedenen Äskulin-positiven Streptokokken wie S. uberis und Enterokokken gesucht. In Anlehnung an Untersuchungen von Krabisch et al. (1999) wurde das unterschiedliche Resistenzverhalten gegenüber Penicillin und Rifampicin aufgrund der größten Übereinstimmung mit biochemischen Methoden (Api rapID 32 strept von Biomerieux) als Differenzierungsmethode etabliert. Bei den 55 getesteten Stämmen fiel bereits auf, dass neben S. uberis (n=25) und verschiedenen Enterococcus spp. (n=17) auch Lactococcus (Lc.) garviae und Lc. lactis festgestellt wurden. Seit 2014 steht dem Milchlabor des TGD Bayern e.V. eine MALDI-TOF-MS (Matrix Assisted Laser Desorption/Ionisation Time of Flight Massenspektrometrie) zur Verfügung, mit der u.a. nicht differenzierbare Äskulin-positive Streptokokken abgeklärt werden. Dabei finden sich Lactococcus spp. sowohl als sporadische Einzelnachweise als auch als Leitkeim des Mastitisgeschehens.Autor: H. Schlenstedt, K. Schlotter

Auszug aus Ergebnissen einer Wirksamkeitsstudie zur Senkung der Neuinfektionsrate und des Infektionsdruckes in bayerischen Milcherzeugerbetrieben. 2014. Es werden Teilergebnisse einer Feldstudie zur Wirksamkeitsprüfung des Mastitisimpfstoffes Startvac® (HIPRA Deutschland GmbH), die in fünf S. aureus-Problembetrieben durchgeführt wurde, vorgestellt. Zielsetzung war es, durch klinische und mikrobiologische Untersuchungen geimpfter und nicht geimpfter Kühen die Auswirkungen auf Mastitiden, deren Prävention und die Nachhaltigkeit der Impfung zu beurteilen. Autor: K. Fehlings, R. Huber-Schlenstedt

Änderungen in den Befundberichten von Bestandsuntersuchungen im Rahmen des Eutergesundheitsdienstes. 2013. Die Bestandsbefunde wurden leicht verändert und einige Pathogengruppen wurden weiter differenziert. Autor: R. Huber-Schlenstedt, K. Schlotter

Erkennen und Vorbeugen von Eutererkrankungen. 2010. Originalmanuskript eines Artikels der im Bayerische Landwirtschaftlichen Wochenblatt unter dem Titel: „Vorbeugen ist besser als Heilen“ veröffentlicht wurde. Die Tabellen und Abbildungen des Originalmanuskriptes wurden vom BLW nicht übernommen, stattdessen wurden Bilder eingefügt, die nicht mit den Autoren abgestimmt waren und die nicht die Vorstellungen der Autoren über die Durchführung eines korrekten Hygienemangements wiedergeben. Autor: K. Fehlings Quelle: Bayerische Landwirtschaftlichen Wochenblatt 32:49–51 (13. August 2010)

Der Eutergesundheitsdienst Bayern-Mastitisbekämpfung auf freiwilliger Basis. 2008. Die Eutergesundheitsdienste in
Deutschland unterstützen die Milcherzeuger in der Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Milchviehherden durch Hilfestellungen bei Vorbeugemaßnahmen, in der Bekämpfung von Eutergesundheitsstörungen und der Überwachung und Kontrolle von Beständen auf der Grundlage des neuen EU-Lebensmittelhygienerechts. Autor: K. Fehlings Quelle: Klauentierpraxis 16:124-130

Zellgehalt in Milch - Bedeutung für die Eutergesundheit. 2008. Der Zellgehalt in der Milch ist der Leitparameter zur Einschätzung der Milchgüte, der Eutergesundheit der einzelnen Kuh und der Milchvieherde. Autor: K. Fehlings

Einfluss der Melktechnik auf die Eutergesundheit. 2006. Unter den vielfältigen Umwelteinflüssen auf die Eutergesundheit ist die Melktechnik im Rahmen eines polyfaktoriellen Komplexes als eine der Ursachen für Eutergesundheitsstörungen zu sehen. Funktionsgestörte Anlagen können, insbesondere, wenn Melkfehler und Melkhygienemängel hinzutreten, durchaus zu Störungen der Eutergesundheit führen. Autor: K. Fehlings

Mastitiserreger in Bayern und ihre Resistenzeigenschaften. 2003. Eine Übersicht der Erreger wurde anhand von Viertelgemelksproben von mehr als 500.000 Proben zwischen 1998 und 2002 zusammengestellt. Autor: K. Fehlings, G. Wittkowski und J. Deneke

Hygiene bei der Milchgewinnung. 2001. Milcherzeugern und Molkereien obliegt es, dafür Sorge tragen, dass die Milch von der Gewinnung bis zu ihrer weiteren Verarbeitung als einwandfreier Rohstoff für die Herstellung sämtlicher Milchprodukte fungiert. Autor: K. Fehlings Quelle: 9. AEFMA Tagung 2001, Grub

Melkanlagenüberprüfung durch den TGD - Erste Erkenntnisse. 2001. Eine technisch, funktionell und hygienisch einwandfreie Melkanlage ist eine unverzichtbare Voraussetzung für schnelles, euterschonendes und leistungsförderndes Melken. Defekte,
fehlerhafte und unzureichend gewartete Melkanlagen beeinträchtigen das Melken. Autoren: L. Hainzinger, J. Schäfler, E. Krahl