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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Kurznachrichten

Der Tiergesundheitsdienst feiert sein 70 jähriges Bestehen

Datum: 15.07.2019   Autor: TGD

Am Donnerstag den 11.07.2019, haben wir gemeinsam mit der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung Landwirtschaft und Forsten, Frau Michaela Kaniber und zahlreichen Gästen aus Landwirtschaft und Politik den feierlichen Festakt zum 70 jährigen Bestehen unseres Vereins, des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. begangen.

Es ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung für unsere gemeinsame Arbeit zum Wohle der bayerischen Landwirtschaft, dass so viele Ehrengäste unserer Einladung gefolgt sind. Neben den landwirtschaftlichen Partnern, der Bayerischen Tierseuchenkasse und den landwirtschaftlichen Organisationen und Verbänden, Vertretern der Milch- und Fleischwirtschaft, konnten auch zahlreiche politische Ehrengäste begrüßt werden. Aus dem Europäischen Parlament ist Frau Ulrike Müller zu uns gekommen. Besonders gefreut haben wir uns, dass unser ehemaliger Kollege, Herr Dr. Marcel Huber (MdL) es sich nicht hat nehmen lassen, der Feierstunde beizuwohnen.
In Ihrer Festansprache würdigte Frau Staatsministerin Kaniber die Leistungen des Tiergesundheitsdienstes als wesentliche Stütze der bayerischen Nutztierhalter. Neben den Bemühungen des TGD den Einsatz von antimikrobiellen Substanzen in der Tierhaltung zu reduzieren, lobte Sie unsere Arbeit bei der Bekämpfung von Tierseuchen und dem Engagement bei den aktuellen Fragen zum Tierwohl (schonendes Veröden der Hornanlage bei neugeborenen Kälbern, lokale Betäubung bei der Ferkelkastration).
Der Vorsitzende des TGD, Herr Walter Heidl, betonte in seiner Ansprache die gute Kooperation zwischen den landwirtschaftlichen Selbsthilfeeinrichtungen. Am Beispiel des BVD Verfahrens, welches durch die Wirtschaft selbst getragen wird, zeigte er die Stärken eines Verbundes unserer Selbsthilfeeinrichtungen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Verdienste des ehemaligen Geschäftsführers und tierärztlichen Leiters, Herrn Dr. Wittkowski gewürdigt.

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Der Bayerische Jagdverband zu Gast beim Tiergesundheitsdienst

Datum: 3.7.2019   Autor: TGD

Am 3. Juli 2019 fand im Sitzungssaal des TGD das 2. BJV-Symposium „Jagd und Tierschutz“ statt. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des TGD, Dr. Andreas Randt, hat der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber, MdL, als Schirmherr ein Grußwort an die Teilnehmer gerichtet und betont, dass die Jäger „wichtige Partner in Sachen Tierschutz und Nachhaltigkeit“ sind und der Tierschutz beim BJV einen hohen Stellenwert hat.
Die Veranstalter, der Bayerische Jagdverband mit der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur, haben auch in diesem Jahr namhafte Fachleute als Referenten gewinnen können.
Den über 120 Teilnehmern an der Veranstaltung wurden unterschiedlichste Gesichtspunkte des Themenkreises „Jagd und Tierschutz“ vorgestellt. Neben ethischen Betrachtungen, wurden „Moderne Jagdzeiten“ und rechtliche Einschätzungen beim Umgang mit schwer verletzten Wildtieren kommuniziert. Aspekte des Tierschutzes bei der Wildtierfütterung wurden ebenso erörtert wie die Diagnostik von Wildtierkrankheiten oder die Tötungswirkung von Jagdmunition.
Das Symposium hat wieder einmal eindrucksvoll unterstrichen, dass Jagd und Tierschutz nicht nur vereinbar sind, sondern tatsächlich untrennbar miteinander verbunden sind.
Aufgrund des hohen Interesses wurde von den Organisatoren eine Folgeveranstaltung im Jahr 2021 in Aussicht gestellt.

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Staatsministerin Michaela Kaniber zu Besuch beim Tiergesundheitsdienst

Datum: 09.05.2019   Autor: TGD

Am 9. Mai besuchte die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub um sich einen Überblick über die Aufgaben und die Leistungsfähigkeit dieser Selbsthilfeorganisation der bayerischen Landwirtschaft zu verschaffen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD stellte Frau Dr. Sorge das Labor des Eutergesundheitsdienstes vor. Mit großem Interesse verfolgte die Staatsministerin die Ausführungen über die Möglichkeiten der Diagnostik von Milchproben. Neben den bewährten kulturellen Verfahren zur Bestimmung der Mastitiserreger, kommen im Tiergesundheitsdienst auch modernste Methoden zur Erregerdifferenzierung mittels MALDI-TOF und PCR Verfahren zum Einsatz.

Bei dem anschließenden Besuch im BVD – Labor konnte sich Frau Kaniber einen Überblick über die rationale Probenbearbeitung in einem der modernsten und sicher dem größten BVD – Labor Europas verschaffen. Herr Dr. Gangl gab einen kurzen Abriss über die Besonderheiten des BVD Verfahrens in Bayern.

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Veränderungen beim EGD ab 1.7.2018

Datum: 2.7.2018   Autor: Eutergesundheitsdienst

Aufgrund der gesetzlichen Änderungen (DSGVO, TÄHAV etc.) müssen einige Bereiche beim Eutergesundheitsdienst des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. umgestellt werden.

1) Aufgrund der geänderten Gesetzeslage (DSGVO) dürfen wir Ihnen seit dem 25.5.2018 die Untersuchungsbefunde ohne persönliche Zustimmung nicht unverschlüsselt per Email zukommen lassen. Vielmehr benötigen wir bei jedem einzelnen Probeantrag, der Ihre personenbezogenen Daten enthält, Ihre Zustimmung und Unterschrift. Dann können alle auf dem Antrag gelisteten Personen die Befunde weiterhin unverzüglich an die hinterlegte Email gesendet bekommen.

2) Nach Rücksprache mit der Bayerischen Tierseuchenkasse ist die Untersuchung von Mastitisproben von Einzeltieren zur Klärung der Krankheitsursache einer nicht gelisteten Krankheit de-minimis förderfähig. Hierfür wurde unser Antrag angepasst und es gibt nun die Option „Krankheitsverdacht, TSK-Nr….“, die es in solchen Fällen mit Vorbericht auszufüllen gilt.

3) Milchproben, welche im Rahmen der Projekte zur Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen Nutztieren durch den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. entnommen und untersucht werden, sind in unveränderter Form förderfähig.

Aufgrund dieser Vorgaben ändern sich die Abrechnungsmodalitäten ab dem 01.07.2018 wie folgt:

1. Einzelmilchproben (M-Set). Milchuntersuchungen werden ab nun erst nach vollständiger Untersuchung berechnet, um de-minimis konforme Rechnungen ausgeben zu können. Alle Untersuchungen und Zusatzuntersuchungen werden entsprechend nachberechnet, inkl. z.B. Resistenzbestimmungen mittels MHK-Bestimmungen (MHK=Minimale Hemmstoffkonzentration). Die ab dem 1.7.2018 gültige Preisliste des Eutergesundheitsdienstes können Sie bei uns direkt anfordern. Bei vor dem 30.06.2018 angeforderten M-Sets wird ab dem 01.01.2019 entsprechend nachberechnet.

2. Für Milchproben, welche im Rahmen der Projekte zur Eutergesundheit durch den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. entnommen und untersucht werden, ändert sich nichts.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit,

Ihr
TGD Bayern e.V.

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